160 Kilo Cannabis bei Autobahnkontrolle in Karlsruhe sichergestellt
Sabrina Roskoth160 Kilo Cannabis bei Autobahnkontrolle in Karlsruhe sichergestellt
Zollbeamte in Karlsruhe haben bei einer Routinekontrolle an einer Autobahnraststätte 160 Kilogramm Cannabis beschlagnahmt. Die Aktion fand Ende März 2025 statt, wurde jedoch erst kürzlich aufgrund laufender Ermittlungen bekannt gegeben. Ein Spürhund spielte dabei eine entscheidende Rolle bei der Entdeckung des versteckten Drogenvorrats.
Die Beschlagnahmung erfolgte an der Raststätte Bruchsal entlang der Autobahn A5. Beamte stoppten ein auf die Schweiz zugelassenes Fahrzeug, nachdem der speziell ausgebildete DrogenSpürhund Eric sie auf das Vorhandensein von Betäubungsmitteln aufmerksam gemacht hatte. Bei der anschließenden Durchsuchung fanden sie verschweißte Tüten mit Cannabis auf der Rückbank und im Kofferraum.
Der 29-jährige Fahrer wurde umgehend in Gewahrsam genommen. Die Ermittlungen wurden später an das Zollfahndungsamt Stuttgart zur weiteren Bearbeitung übergeben. Alina Holm, Sprecherin des Hauptzollamts Karlsruhe, bezeichnete die Beschlagnahmung als einen "bedeutenden Erfolg".
Die Veröffentlichung der Details wurde aus ermittlungstaktischen Gründen verzögert. Der Vorfall ereignet sich vor dem Hintergrund eines allgemeinen Rückgangs von Cannabis-Delikten in Deutschland seit der teilweisen Legalisierung im April 2024. Statistiken zeigen einen deutlichen Rückgang der Fallzahlen – von etwa 174.000 im Jahr 2023 auf rund 62.000 im Jahr 2024 –, was vor allem auf weniger Verfahren wegen geringfügigen Besitzes und Anbaus zurückzuführen ist.
Die weiteren Ermittlungen liegen nun in den Händen der Stuttgarter Zollbehörden. Die beschlagnahmten 160 Kilogramm Cannabis zählen zu den größeren Beschlagnahmungen der letzten Monate. Über die Identität des Fahrers oder die Herkunft der Drogen wurden keine weiteren Angaben gemacht.






