30 March 2026, 12:34

71 Kilogramm Khat bei Grenzkontrolle in Weil am Rhein beschlagnahmt

Eine Person in Handschuhen hält eine Rizinuspflanze, deren dunkle grüne Blätter und gelb-braune Rinde sichtbar sind, mit welken Blättern auf dem Boden.

71 Kilogramm Khat bei Grenzkontrolle in Weil am Rhein beschlagnahmt

Routine-Kontrolle am Grenzübergang Weil am Rhein-Autobahn führt zur Beschlagnahmung von 71 Kilogramm Catha Edulis

Bei einer routinemäßigen Zollkontrolle am Grenzübergang Weil am Rhein-Autobahn wurden im März 71 Kilogramm Khat sichergestellt. Der 29-jährige Fahrgast, der am 20. März angehalten wurde, muss nun mit rechtlichen Konsequenzen nach dem deutschen Betäubungsmittelgesetz rechnen. Die Behörden haben inzwischen Ermittlungen eingeleitet.

Der Vorfall begann, als Beamte des Zollamts Weil am Rhein-Autobahn einen Taxifahrgast zur Überprüfung auswählten. Bei der Durchsuchung entdeckten sie etwa 71 Kilogramm des mutmaßlichen Rauschmittels Khat, versteckt im Gepäck des Reisenden. Die pflanzliche Substanz, gewonnen aus den jungen Blättern und Triebsitzen des Khat-Strauchs, enthält die stimulierenden Wirkstoffe Cathinon und Cathin – Stoffe, deren Wirkung der von Amphetaminen ähnelt, jedoch schwächer ausfällt.

Khat wird vor allem in Teilen Ostafrikas und der Arabischen Halbinsel, darunter Äthiopien, Kenia, Jemen und Oman, angebaut und konsumiert. In Deutschland sind jedoch sowohl der Import als auch der Besitz verboten. Nach dem Fund wurde der 29-Jährige registriert und später wieder auf freien Fuß gesetzt, während das beschlagnahmte Khat vernichtet wurde.

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Diese Beschlagnahmung reiht sich in einen weiteren Vorfall zu Beginn des Jahres ein, als Zollbeamte des Hauptzollamts Lörrach einem anderen Reisenden 37 Kilogramm Khat abnahmen. Die Ermittlungen in diesem Fall werden nun vom Zollfahndungsamt Stuttgart mit Sitz in Freiburg geführt. Im Jahr 2024 erließ das Amtsgericht Lörrach einen Strafbefehl gegen die betreffende Person, der zu einer Geldstrafe in Höhe von 6.000 Euro führte.

Dem aktuellen Fahrgast drohen nun strafrechtliche Verfahren wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz. Der Fall unterstreicht die anhaltend strengen Kontrollen der Drogenbekämpfung an deutschen Grenzübergängen. Die Behörden bestätigten, dass die Ermittlungen noch andauern, weitere Details wurden bisher nicht bekannt gegeben.

Quelle