25 April 2026, 08:46

AfD lehnt Ilse Aigner als mögliche Bundespräsidentin ab – wegen CSU-Nähe

Deutsches Propagandaplakat der NSDAP mit zwei Männern auf einem Sofa mit Text.

AfD lehnt Ilse Aigner als mögliche Bundespräsidentin ab – wegen CSU-Nähe

Ilse Aigner, Präsidentin des bayerischen Landtags, steht nun als Kandidatin für das Amt des deutschen Bundespräsidenten im Gespräch. Die Alternative für Deutschland (AfD) hat sich bereits gegen ihre mögliche Bewerbung ausgesprochen.

Die Partei argumentiert, dass Aigners enge Verbindungen zur CSU sie für das Amt ungeeignet mache. AfD-Co-Vorsitzende Alice Weidel kritisierte Aigners politischen Hintergrund. Sie betonte, der Bundespräsident solle eine neutrale Persönlichkeit sein, die über alle Parteigrenzen hinweg Respekt genieße – und kein Parteipolitiker. Weidel warf Aigner vor, während ihrer Zeit in Bayern die Interessen der CSU über die Belange der Opposition gestellt zu haben.

Die Ablehnung der AfD konzentriert sich auf Aigners parteipolitische Vergangenheit. Nach Ansicht der Partei untergräbt ihre Nähe zur CSU die Unparteilichkeit, die von einem Bundespräsidenten erwartet werde. Ihre Haltung deutet darauf hin, dass Aigner von ihrer Seite kaum Unterstützung für eine Nominierung erhalten wird.

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Aigners mögliche Kandidatur stößt bei der AfD bereits auf Widerstand. Die Partei besteht darauf, dass das Amt des Bundespräsidenten eine überparteiliche Führungspersönlichkeit erfordere – und keine Vertreterin einer einzelnen politischen Gruppierung. Ihre mögliche Nominierung dürfte in den kommenden Wochen weitere Debatten auslösen.

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