Alex Bex gewinnt mit "Erinnerungen an Staub" renommierten Fotografie-Preis
Katherina HermannAlex Bex gewinnt mit "Erinnerungen an Staub" renommierten Fotografie-Preis
Der in Berlin ansässige Fotograf Alex Bex hat für sein Langzeitprojekt "Erinnerungen an Staub" Anerkennung erhalten. Die Serie belegte den dritten Platz in der Kategorie Dokumentarfotografie der Sony World Photography Awards 2025. Eines der Bilder – ein eindrucksvolles Porträt eines rothaarigen Jungen – wurde sogar zum Mittelpunkt der Werbekampagne des Wettbewerbs.
Bex' Weg in die Fotografie begann unter dem Einfluss seines Vaters. Bevor er sich auf Kunst- und Dokumentarfotografie konzentrierte, arbeitete er jahrelang in der Musikbranche. Dort startete er mit Pressefotos für Künstler und entwickelte sich schrittweise künstlerisch weiter.
Seit acht Jahren arbeitet Bex als professioneller Fotograf. "Erinnerungen an Staub", ein noch laufendes Projekt, untersucht, wie traditionelle Männlichkeit in die moderne Welt passt. Um dieses Thema zu erkunden, reiste er nach Texas, wo er Cowboys fotografierte – Figuren, die oft als Symbole robuster Männlichkeit gelten. Die Serie hinterfragt, was es heute bedeutet, ein "echter Mann" zu sein.
Der Erfolg des Projekts hat Bex' Arbeit einer breiteren Öffentlichkeit bekannt gemacht. Über Auszeichnungen hinaus erreichen seine Bilder nun durch Ausstellungen und Marketingkampagnen ein größeres Publikum. Dennoch arbeitet er weiterhin an neuen Ideen und balanciert dabei mehrere kreative Projekte.
Der Gewinn bei den Sony World Photography Awards unterstreicht Bex' Fähigkeit, persönliches Storytelling mit gesellschaftlich relevanten Themen zu verbinden. Seine Arbeit an "Erinnerungen an Staub" ist noch nicht abgeschlossen – es könnten also noch weitere Kapitel folgen. Bis dahin bleibt das Projekt ein bemerkenswerter Meilenstein in seiner wachsenden Karriere.






