27 April 2026, 00:41

Apotheker planen bundesweiten Großprotest am 23. März 2026

Eine große Gruppe von Menschen bei einer Black Lives Matter Demonstration in Berlin, einige halten Schilder, mit einem Fahrrad im Vordergrund und Bäumen und einem Pfahl im Hintergrund.

Apotheker planen bundesweiten Großprotest am 23. März 2026

Apotheker in ganz Deutschland bereiten Großdemo für den 23. März 2026 vor

Am 23. März 2026 wollen Apotheker in Deutschland mit einer bundesweiten Protestaktion auf ihre lang überfälligen Forderungen aufmerksam machen: Sie werden ihre Apotheken schließen und in vier Städten demonstrieren, um die von Gesundheitsministerin Nina Warken versprochenen, aber bisher ausgebliebenen Gebührenerhöhungen einzufordern. Der größte Protestzug findet in Düsseldorf statt, wo die Veranstalter eine möglichst hohe Teilnehmerzahl anstreben.

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Die Apothekervereinigung Nordrhein (AVNR) organisiert die zentrale Kundgebung und setzt alles daran, ihre Mitglieder zu mobilisieren. Kostenlose Busse bringen Demonstranten aus Schlüsselstädten wie Aachen, Bonn, Duisburg, Essen, Köln und Wuppertal nach Düsseldorf. Die Abfahrten sind so geplant, dass alle Teilnehmer bis 11:00 Uhr am Burgplatz eintreffen, wo die Kundgebung beginnt.

Die Hauptveranstaltung ist von 12:00 bis 13:00 Uhr angesetzt. AVNR-Vorsitzender Thomas Preis betont die Bedeutung des geschlossenen Auftretens: "Wir müssen jetzt zusammenstehen", appellierte er an die Kollegenschaft. Eine hohe Beteiligung sei entscheidend, damit ihre Forderungen endlich Gehör finden. Die Proteste sind der vorläufige Höhepunkt jahrelanger Verzögerungen bei der Umsetzung der zugesagten Gebührenanpassungen.

Neben Düsseldorf gibt es in drei weiteren Großstädten kleinere Kundgebungen. Bundesweit haben sich Apotheker bereit erklärt, ihre Betriebe für den Tag zu schließen – ein deutliches Zeichen der Verärgerung über die Untätigkeit der Politik.

Die Demonstration in Düsseldorf soll zum zentralen Treffpunkt für Apotheker aus dem ganzen Land werden. Mit kostenlosen Transportmöglichkeiten und frühen Sammelzeiten wollen die Organisatoren die Teilnahme maximieren. Ihr Ziel: ein kraftvolles Signal an Ministerin Warken, endlich die überfälligen Gebührenerhöhungen umzusetzen.

Quelle