22 March 2026, 08:31

Baden-Württemberg investiert 24 Millionen in globale Wissenschaftskooperationen mit Harvard und Co.

Blauer Kreis mit weißer Umrandung und weißer "LSI"-Text, darunter der weiße Text "Language Studies International" auf einem blauen und weißen Hintergrund.

Baden-Württemberg investiert 24 Millionen in globale Wissenschaftskooperationen mit Harvard und Co.

Baden-Württemberg startet eine mit 24 Millionen Euro ausgestattete Initiative, um die internationalen Forschungskooperationen zu stärken. Das unter dem Namen Globale Wissenschaftspartnerschaften geführte Programm richtet sich an führende und aufstrebende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weltweit. Laut Behörden soll es den Ruf der Region als erstklassigen Standort für wissenschaftliche Arbeit festigen.

Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Wissenschaftsministerin Petra Olschowski stellten das Paket am 23. September 2025 in Stuttgart vor. Die Fördergelder fließen in drei zentrale Programme: ein Globales Institutionsprogramm, ein Globales Professurenprogramm und ein Globales Stipendienprogramm.

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Das Globale Institutionsprogramm vertieft die Zusammenarbeit zwischen der Universität Heidelberg und der Harvard University. Damit geht Harvard erstmals eine solche Partnerschaft mit einer Einrichtung der Europäischen Union ein.

Das Globale Professurenprogramm unterstützt Hochschulen in Baden-Württemberg dabei, Spitzenforscher aus dem Ausland mit attraktiven Stellenangeboten zu gewinnen. Das Globale Stipendienprogramm hingegen bietet Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern Forschungsmöglichkeiten an den Instituten für Fortgeschrittene Studien der Region.

Olschowski betonte, die Investitionen würden die hiesigen Universitäten für herausragende Köpfe noch attraktiver machen. Ziel sei es, Baden-Württembergs Position als globale Wissenschaftsmetropole weiter auszubauen.

Die 24-Millionen-Initiative finanziert Forschungsaufenthalte, Professuren und institutionelle Kooperationen. Sie soll hochkarätige Forscherpersönlichkeiten in die Region ziehen und die transatlantischen akademischen Verbindungen vertiefen. Die ersten Projekte im Rahmen der neuen Programme sollen in Kürze starten.

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