Baden-Württemberg setzt auf Carsharing-Strategie 2030 für weniger Privatwagen und mehr geteilte Mobilität
Katherina HermannBaden-Württemberg setzt auf Carsharing-Strategie 2030 für weniger Privatwagen und mehr geteilte Mobilität
Baden-Württemberg stellt Carsharing-Strategie 2030 vor, um geteilte Mobilität im Land zu stärken
Am 17. Oktober 2024 wurde auf der Jahreskonferenz des Bundesverbands Carsharing in Stuttgart offiziell die Carsharing-Strategie 2030 des Landes vorgestellt. Mit dem Plan will die Landesregierung den Anteil privater Pkw reduzieren, indem sie das Angebot an geteilten Fahrzeugen in Städten und Gemeinden ausbaut.
Grundlage der Strategie ist eine Studie der team red Deutschland GmbH aus dem Jahr 2023, die die Entwicklung des Carsharing in der Region analysierte. Auf Basis der Ergebnisse erarbeitete das Verkehrsministerium 31 konkrete Maßnahmen, die auf Marktwachstum, Branchenförderung und Öffentlichkeitsarbeit abzielen.
Forschungen zeigen, dass ein einziges Carsharing-Fahrzeug in städtischen Gebieten bis zu 20 Privatwagen ersetzen kann. Spitzenreiter im Land ist derzeit Karlsruhe mit 4,34 geteilten Autos pro 1.000 Einwohner, wie aus Daten des Bundesverbands Carsharing von 2022 hervorgeht. Die neue Strategie setzt ehrgeizige Ziele, um diese Zahlen weiter zu steigern.
Die Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg (KEA-BW) wird die Umsetzung des Plans begleiten. Behörden betonen, dass Carsharing eine zentrale Rolle in der Verkehrswende spielt, da es flexible Mobilität ohne eigenes Auto ermöglicht.
Die Carsharing-Strategie 2030 definiert klare Schritte, um die Abhängigkeit vom Privatwagen in Baden-Württemberg zu verringern. Mit strukturierten Maßnahmen und institutioneller Unterstützung erhofft sich das Land, dass immer mehr Bürger auf geteilte Mobilitätsangebote umsteigen. Langfristig soll dies zu weniger Privatfahrzeugen auf den Straßen und einem Wandel hin zu nachhaltigem Verkehr führen.






