22 March 2026, 02:27

Baden-Württemberg sichert Finanzierung konfessioneller Hochschulen bis 2030

Große rosafarbene Kirche mit einem zentralen Uhrenturm, umgeben von einem Metallzaun, vor einem bewölkten Himmel, mit benachbarten Gebäuden, Fahrzeugen, Pflanzen, einem Schild und einer Fahne.

Baden-Württemberg sichert Finanzierung konfessioneller Hochschulen bis 2030

Baden-Württemberg hat die langfristige Finanzierung von drei konfessionell gebundenen Hochschulen für angewandte Wissenschaften gesichert. Eine Ende Juli 2025 unterzeichnete Vereinbarung garantiert die finanzielle Unterstützung dieser Einrichtungen bis mindestens 2030. Das Abkommen umfasst 18 Studiengänge in den Bereichen Sozialarbeit, Gesundheit, Pflege und Bildung, von denen rund 4.000 Studierende an zwei Standorten profitieren.

Am 30. Juli 2025 schlossen das Wissenschaftsministerium und die regionalen Kirchen eine Finanzierungsvereinbarung für den Zeitraum 2026 bis 2030 ab. Die Vereinbarung sichert die stabile Finanzierung der Evangelischen Hochschule Ludwigsburg, der Evangelischen Hochschule Freiburg sowie der Katholischen Hochschule Freiburg. Die drei Einrichtungen können ihre 18 Studienprogramme damit ohne Unterbrechung weiter anbieten.

Das Abkommen fördert zudem zentrale politische Ziele: Es stärkt faire Arbeitsbedingungen, Chancengleichheit und Vielfalt an den Hochschulen. Klimaschutzmaßnahmen sind als Teil der landesweiten Nachhaltigkeitsstrategie integriert. Der Zugang zu allen Studiengängen bleibt Studierenden unabhängig von ihrer religiösen Zugehörigkeit offen.

Finanziell wird das Land seinen jährlichen Beitrag ab 2027 um 3,5 Prozent erhöhen – entsprechend der Wachstumsrate, die im Hochschulfinanzierungsvertrag III festgelegt wurde. Dieser war im April 2025 zwischen dem Land und den staatlichen Hochschulen geschlossen worden und sicherte die Finanzierung der öffentlichen Hochschulen und medizinischen Fakultäten in Baden-Württemberg.

Während die genaue Zahl staatlich finanzierter Studiengänge in denselben Fachbereichen unklar ist, bieten die Hochschulen für angewandte Wissenschaften in der Region bereits über 100 Studiengänge in Sozialarbeit, Gesundheitswissenschaften und Pflege an. Auch die Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) führt Sozialarbeitsprogramme an mehreren Standorten durch.

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Die Finanzierungsvereinbarung garantiert die Fortführung von 18 Studiengängen an drei konfessionell gebundenen Hochschulen bis 2030. Mit rund 4.000 eingeschriebenen Studierenden sorgt das Abkommen für Stabilität in den Bereichen Sozialarbeit, Gesundheit und Bildung in Ludwigsburg und Freiburg. Die jährliche Erhöhung der Landesmittel um 3,5 Prozent tritt ab 2027 in Kraft und steht im Einklang mit der allgemeinen Hochschulpolitik des Landes.

Quelle