28 April 2026, 00:37

Baden-Württemberg startet Verkehrssicherheits-Offensive für Radfahrer und E-Scooter

Ein Polizei-Motorrad am Straßenrand mit einem Helm darauf, umgeben von Bäumen, Pfählen, Gebäuden, Pflanzen, Gras, Steinen und anderen Fahrzeugen.

Baden-Württemberg startet Verkehrssicherheits-Offensive für Radfahrer und E-Scooter

Baden-Württemberg startet Großoffensive für mehr Verkehrssicherheit von Radfahrern und Zweiradnutzern

Am 28. April 2026 führt das Land einen landesweiten Aktionstag durch, um gefährliches Verhalten auf Straßen und Radwegen zu bekämpfen. Ziel der Behörden ist es, die Unfallzahlen zu senken und die Bedingungen für besonders gefährdete Verkehrsteilnehmer zu verbessern.

Anlass für die Initiative sind alarmierende Zahlen aus dem Jahr 2025: Über 16.800 Unfälle mit Verletzten betrafen Zweiradfahrer – das entspricht mehr als der Hälfte aller derartigen Vorfälle in der Region. Besonders besorgniserregend: Die Verletzungen durch E-Scooter stiegen im Vergleich zum Vorjahr um mehr als ein Drittel an.

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Die Polizei wird sich vor allem auf illegales Überholen auf Radwegen und zugeparkte Fahrradspuren konzentrieren. Über 1.300 Beamte nehmen an mehr als 300 Kontroll- und Präventionsmaßnahmen im südlichen Schwarzwald teil. Die Kampagne kombiniert strengere Überwachung mit Aufklärungsarbeit in der Öffentlichkeit.

Die Verantwortlichen hoffen, dass die Maßnahmen zu nachhaltigen Sicherheitsverbesserungen führen. Durch die Sensibilisierung für typische Gefahrenquellen sollen Risiken für Radfahrer, E-Scooter-Nutzer und Motorradfahrer auf stark befahrenen Straßen verringert werden.

Der Einsatz am 28. April markiert eine konzertierte Aktion, um Verkehrsregeln durchzusetzen und Verkehrsteilnehmer zu schulen. Mit gezielten Streifen und Öffentlichkeitsarbeit wollen die Behörden die Unfallraten senken. Die Ergebnisse werden genau analysiert, um die Wirkung der Kampagne auf die Sicherheit von Zweiradfahrern zu bewerten.

Quelle