Batteriespeicher werden für Energieunternehmen immer wichtiger – jeder Dritte setzt bereits auf die Technologie
Katherina HermannBatteriespeicher werden für Energieunternehmen immer wichtiger – jeder Dritte setzt bereits auf die Technologie
Batteriespeicher entwickeln sich für viele Energieunternehmen zu einem zentralen Thema. Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass mehr als ein Drittel der Betriebe diese Technologie inzwischen als äußerst wichtig einstuft. Gleichzeitig befassen sich fast die Hälfte der Unternehmen aktiv mit der Erkundung oder Umsetzung entsprechender Projekte.
Laut der Erhebung prüfen derzeit 46 % der Firmen verschiedene Optionen für Batteriespeicherlösungen. 27 % befinden sich bereits in der Planungsphase, während 11 % die Umsetzung bereits gestartet haben.
Bei den laufenden Projekten variieren die Kapazitäten stark: Ein Drittel liegt zwischen 1 und 5 Megawatt, ein weiteres Drittel zwischen 5 und 10 Megawatt. Auch großangelegte Vorhaben nehmen Gestalt an – 23 % der Projekte sind für 10 bis 100 Megawatt ausgelegt. Bemerkenswert ist, dass 7 % der Initiativen sogar eine Leistung von über 100 Megawatt erreichen.
Besonders engagiert zeigen sich kommunale Energieversorger: Vier von zehn haben Batteriespeicherprojekte bereits in der Pipeline oder in Planung. Trotz des wachsenden Interesses geben jedoch 16 % der Befragten an, keine Pläne für den Einsatz von Speicherlösungen zu haben.
Die Daten verdeutlichen einen klaren Trend zur verstärkten Nutzung von Batteriespeichern. Unternehmen investieren in Projekte unterschiedlicher Größenordnungen – von kleinen Anlagen bis hin zu Großspeichersystemen. Da fast die Hälfte der Betriebe Optionen bewertet und viele bereits in der Umsetzung sind, wird sich dieser Trend in den kommenden Jahren voraussichtlich weiter beschleunigen.






