Bayerns Frauen halten Barcelona in dramatischem Champions-League-Krimi in Schach
Nicolai SchlosserBayerns Frauen halten Barcelona in dramatischem Champions-League-Krimi in Schach
Bayern Münchens Frauenmannschaft erkämpft Unentschieden gegen Barcelona vor Rekordkulisse von 31.000 Zuschauern
Das Spiel war von zwei Roten Karten geprägt – darunter eine für Bayerns Trainer –, doch die Münchnerinnen hielten sich im Rennen um die Champions League. Nun steht ein spannendes Rückspiel am Sonntag an, in dem die Mannschaft auf zwei Schlüsselpersonen verzichten muss.
In der 79. Minute nahm das Spiel eine dramatische Wende, als Verteidigerin Franziska Kett des Feldes verwiesen wurde. Sie sah die Rote Karte, nachdem sie der Barça-Stürmerin Salma Paralluelo an den Zöpfen gezogen hatte. Kurz darauf wurde auch Bayern-Trainer José Barcala wegen Protests gegen die Entscheidung vom Platz gestellt.
Kett hatte zuvor in der 69. Minute den Ausgleich zum 1:1 erzielt. Trotz Unterzahl in den letzten zehn Minuten hielt Bayern das Unentschieden. Giulia Gwinn lobte im Anschluss die defensive Leistung und die Ballbesitzkontrolle ihres Teams.
Abseits des Platzes stellte das Spiel einen neuen Zuschauerrekord für Bayerns Frauen in der Champions League auf. Sportdirektorin Bianca Rech hinterfragte die Härte der Roten Karte gegen Kett und äußerte Zweifel an der Entscheidung.
Im Rückspiel gegen Barcelona am Sonntag müssen die Münchnerinnen nun auf Kett und Barcala verzichten, die beide gesperrt sind. Das Unentschieden hält jedoch die Chance auf das erste Champions-League-Finale der Vereinsgeschichte aufrecht. Beide Teams kämpfen im entscheidenden Duell um den Einzug ins Endspiel.






