Berlin plant riesiges Stadtquartier Stadteingang West mit 5.000 Wohnungen bis 2034
Nicolai SchlosserBerlin plant riesiges Stadtquartier Stadteingang West mit 5.000 Wohnungen bis 2034
In Berlin entsteht ein neues, großes Stadtquartier mit dem Namen Stadteingang West in der Nähe des Güterbahnhofs Grunewald. Das Projekt soll in den nächsten zehn Jahren Platz für bis zu 5.000 Bewohner und mindestens 2.400 Wohnungen schaffen. Voraussetzung für die Umsetzung ist der Ausbau des nahegelegenen Autobahnkreuzes in Charlottenburg-Wilmersdorf.
Das 45 Hektar große Gelände liegt zwischen den S-Bahn-Stationen Westkreuz und Grunewald. Herzstück wird der ehemalige Güterbahnhof sein, der nun einer Neunutzung zugeführt wird. Die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft Howoge übernimmt die Federführung bei der Entwicklung.
Eine verbesserte Autobahnanbindung durch das Autobahndreieck Funkturm soll das Potenzial des Gebiets erschließen. Das Projekt bleibt dabei flexibel: Sollte sich Berlin mit einer Bewerbung um Olympische oder Paralympische Spiele durchsetzen, könnte ein Teil der Wohnungen als Olympisches Dorf genutzt werden. Nach den Spielen würden diese Einheiten in langfristige Mietwohnungen umgewandelt.
Das Quartier Stadteingang West wird sich schrittweise über das kommende Jahrzehnt entwickeln. Nach seiner Fertigstellung werden tausende neue Wohnungen entstehen und ein ehemaliges Industrieareal in ein lebendiges Wohnviertel verwandelt. Der Erfolg des Projekts hängt sowohl von den Autobahnausbauplänen als auch von künftigen Entscheidungen über Berlins olympische Ambitionen ab.






