15 April 2026, 14:36

Berlin verwandelt die Friedrichstraße in eine autofreie Fußgängerzone mit neuem Designwettbewerb

Ein altes Buch mit einer detaillierten Karte von Berlins Straßen, Gebäuden und Sehenswürdigkeiten auf dem Cover, begleitet von Text, der zusätzliche Informationen bietet.

Berlin verwandelt die Friedrichstraße in eine autofreie Fußgängerzone mit neuem Designwettbewerb

Friedrichstraße in Berlin-Mitte ist nun offiziell zur Fußgängerzone erklärt worden. Die Umwandlung leitet eine breitere Debatte darüber ein, wie das Viertel künftig gestaltet werden soll. Geplant sind unter anderem ein Autoverbot, die Aufwertung öffentlicher Räume sowie eine bessere Anbindung der Straße an den nahegelegenen Gendarmenmarkt.

Ein Architekturwettbewerb soll in Kürze über das endgültige Design entscheiden, wie die scheidende Verkehrssenatorin Bettina Jarasch bekanntgab. Die Entwürfe zielen darauf ab, einen einladenderen, autofreien Raum mit Naturstein, Kunst und Grünflächen zu schaffen.

Die Umgestaltung der Friedrichstraße begann am Montag, als sie dauerhaft zur Fußgängerzone wurde. Autos sind dort künftig nicht mehr erlaubt, während Radfahrer:innen den Raum mitnutzen dürfen. Ein stufenloser Übergang ohne Bordsteine soll die Straße nahtlos mit den umliegenden Gebäuden verbinden.

Das Architekturbüro CKSA hat eine ambitionierte Vision vorgelegt. Ihr Plan sieht vor, Friedrichstraße und Gendarmenmarkt als eine einheitliche Fläche zu behandeln. Beide Bereiche würden mit Natursteinpflaster, großen Bäumen und künstlerischen Installation gestaltet. Wasserspiele und einzigartige Skulpturen sollen das Erlebnis für die Öffentlichkeit zusätzlich aufwerten.

Die Neugestaltung geht über die Friedrichstraße selbst hinaus: Auch die Querstraßen zwischen den beiden Standorten würden autofrei. Die kleineren Straßen folgten demselben Natursteinkonzept und schafften so ein harmonisches Gesamtbild. Der Gendarmenmarkt behielte zwar sein historisches Kopfsteinpflaster, allerdings mit kleineren Steinen, um begrenzten Zutritt für Lieferfahrzeuge zu ermöglichen.

Der CKSA-Entwurf betont eine repräsentative Eingangszone für die Friedrichstraße, die an die Eleganz des Gendarmenmarkts anknüpft. Ziel ist es, eine attraktivere, fußgängerfreundliche Umgebung im Herzen von Berlin-Mitte zu schaffen.

Die Zukunft der Friedrichstraße wird maßgeblich vom anstehenden Architekturwettbewerb geprägt. Sollte der CKSA-Plan umgesetzt werden, entsteht ein nahtloser, autofreier Raum mit verbesserten öffentlichen Angeboten. Die Neugestaltung könnte neue Maßstäbe für die Stadtplanung im Berliner Zentrum setzen.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones
Quelle