14 April 2026, 02:33

Bosch setzt auf Wasserstoff und E-Mobilität für seine Lkw-Sparte bis 2035

Das Bosch-Logo auf einem weißen Hintergrund mit dem Text "Erfunden fürs Leben" darunter.

Bosch setzt auf Wasserstoff und E-Mobilität für seine Lkw-Sparte bis 2035

Bosch baut seine Nutzfahrzeugsparte um, um vom Wandel zu alternativen Antrieben zu profitieren. Das Unternehmen will seine Umsätze steigern, da der globale Güterverkehr wächst und die Nachfrage nach saubereren Technologien zunimmt. Die Änderungen treten ab Januar 2025 in Kraft.

Im Rahmen der Umstrukturierung entsteht eine neue Geschäftseinheit, die sich auf die Systementwicklung und das Produktmanagement für Lkw und Offroad-Fahrzeuge konzentriert. Jan-Oliver Röhrl wird diese Sparte leiten und den Übergang zu elektrischen und wasserstoffbetriebenen Lösungen vorantreiben.

Bis 2030 rechnet Bosch damit, dass 20 Prozent der neu zugelassenen Nutzfahrzeuge über sechs Tonnen mit batterieelektrischen Antrieben fahren werden. Weitere 3 Prozent sollen bis dahin mit Brennstoffzellen unterwegs sein. Bis 2035 wird sich dieser Trend noch beschleunigen: Dann könnte jedes dritte Lkw-Fahrzeug batteriebetrieben sein und jedes zehnte auf Brennstoffzellen setzen. Zudem sollten bis dahin die ersten wasserstoffverbrennungsmotorisierten Fahrzeuge auf den Straßen rollen.

Aktuell erwirtschaftet Bosch ein Viertel seines Umsatzes mit Nutzfahrzeugkomponenten. Die Neuausrichtung zielt darauf ab, die Effizienz zu steigern und den Fokus in diesem wachsenden Markt zu schärfen. Die Maßnahmen passen zu Bosch' Strategie, die steigende Nachfrage nach nachhaltigen Transportlösungen zu bedienen. Da batterieelektrische und wasserstoffbetriebene Lkw die künftigen Flotten prägen werden, positioniert sich das Unternehmen für langfristiges Wachstum in diesem Sektor. Die neue Struktur wird zu Beginn des Jahres 2025 voll greifen.

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