14 April 2026, 02:33

Brandenburg plant flächendeckende automatisierte Mini-Supermärkte ohne Personal

Ein belebter Markt im historischen Zentrum von Heidelberg, Deutschland, mit Menschen, die spazieren gehen, auf Bänken sitzen und in der Nähe von Zelten, Tischen mit Körben voller Gemüse und Gebäuden mit Fenstern, Bäumen und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

Brandenburg plant flächendeckende automatisierte Mini-Supermärkte ohne Personal

Die brandenburgische Koalitionsregierung hat Pläne zur Einführung unbemannter, vollautomatisierter Läden im gesamten Land unterstützt. Mit dem Vorhaben sollen lokale Lieferketten gestärkt und ländliche Gemeinden entlastet werden, in denen traditionelle Supermärkte zunehmend verschwinden. Sozialminister René Wilke (SPD) begrüßte die Entscheidung als Schritt hin zu gerechteren Lebensbedingungen.

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Die geplanten Änderungen würden den Betrieb von Mini-Supermärkten, sogenannten Smart Stores, rund um die Uhr ohne Personal ermöglichen. Diese automatisierten Läden könnten Lücken schließen, die durch die Schließung oder Reduzierung größerer Einzelhändler entstanden sind. Die SPD/CDU-geführte Landesregierung billigte die Reformen mit der Begründung, sie würden die Versorgung der Bevölkerung deutlich erleichtern.

Der Entwurf geht nun zur Debatte in den Landtag. Bei Annahme würden die neuen Regelungen Unternehmen erlauben, 24 Stunden am Tag automatisierte Läden zu betreiben, in denen Grundnahrungsmittel und Alltagsprodukte ohne vor Ort anwesendes Personal angeboten werden können.

Bevor die Pläne in Kraft treten, bedürfen sie noch der parlamentarischen Zustimmung. Bei Erfolg könnten die Änderungen den Zugang zu Lebensmitteln und täglichen Bedarfsartikeln in unterversorgten Regionen verbessern. Lokale Vertreter erhoffen sich von der Maßnahme eine Entlastung für ländliche Gemeinden, die mit eingeschränkten Einkaufsmöglichkeiten kämpfen.

Quelle