17 March 2026, 00:32

Bundesweite Razzia deckt 63 Verdachtsfälle von illegaler Beschäftigung auf

Schwarzes und weißes Schild an einem Gebäude mit der Aufschrift "Bitte Nolitterin' Verstoßende werden verfolgt Kein Abladen".

Bundesweite Razzia deckt 63 Verdachtsfälle von illegaler Beschäftigung auf

Bundesweite Razzia gegen illegale Beschäftigung und Schwarzarbeit am 19. September 2025

Am 19. September 2025 fand eine bundesweite Großkontrolle gegen illegale Beschäftigung und nicht gemeldete Arbeit statt. Zollbeamte führten in ganz Deutschland unangekündigte Kontrollen durch und deckten Dutzende mutmaßliche Verstöße auf. Allein in Offenburg, Freiburg und Lörrach müssen nun über 60 Fälle näher untersucht werden.

Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) leitete die Aktion und setzte Teams in allen 41 Hauptzollämtern ein. Im Raum Lörrach überprüften 55 Beamte Betriebe in Offenburg, Freiburg und Lörrach. Vor diesen Kontrollen gab es in diesen Gebieten keine vorherigen Hinweise auf illegale Beschäftigung.

In Offenburg stellten die Ermittler fest, dass mehrere Unternehmen Arbeiter ohne gültige Aufenthaltserlaubnis beschäftigt hatten. In Freiburg gab es 12 Verdachtsfälle auf illegale Ausländerbeschäftigung, zudem hielten acht Betriebe den Mindestlohn nicht ein. In Lörrach entdeckten die Prüfer drei Fälle unerlaubter Arbeit und nahmen einen Mitarbeiter fest, gegen den ein Haftbefehl vorlag.

Im Rahmen der Ermittlungen wurden über 107 Personen befragt. Die Behörden bestätigten 63 Fälle, die weiterverfolgt werden müssen. Arbeitgeber, die in illegale Beschäftigung verwickelt sind, müssen sich nun wegen Beihilfe zu unerlaubtem Aufenthalt und Beschäftigung von Ausländern verantworten.

Die Aktion unterstreicht die anhaltenden Bemühungen im Kampf gegen Schwarzarbeit und den Schutz staatlicher Einnahmen. Wer gegen das Gesetz verstößt, muss mit Strafverfolgung rechnen – die Sanktionen sollen künftige Verstöße abschrecken. Die Behörden betonten, wie wichtig solche Kontrollen für die Sicherung der Sozialsysteme sind.

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