"Clear" kehrt 2023 zurück – mit neuen Moderatoren und überarbeitetem Konzept
Nicolai Schlosser"Clear" kehrt 2023 zurück – mit neuen Moderatoren und überarbeitetem Konzept
Die Diskussionssendung Clear kehrt 2023 mit neuen Folgen zurück, nachdem die Pilotstaffel positiv bewertet wurde. Die Sender BR und NDR haben das Zuschauerfeedback ausgewertet und planen Anpassungen für die kommende Serie. Unterdessen gibt es Veränderungen bei der Moderation: Julia Ruhs bleibt zwar beim BR, steigt aber aus der NDR-Version des Formats aus.
Die ersten drei Pilotfolgen von Clear stießen auf große Zustimmung beim Publikum. Eine Umfrage ergab, dass 63 Prozent der Befragten die Sendung mit der Schulnote 1 oder 2 bewerteten – ein Zeichen für breite Akzeptanz. Allerdings zog die Debütfolge zum Thema Migration: Was läuft falsch? auch Kritik auf sich, darunter von NDR-Moderatorin Anja Reschke. Zudem unterzeichneten 250 NDR-Mitarbeiter:innen einen offenen Brief, in dem sie sich von dem Format distanzierten.
Der BR bestätigte, dass Julia Ruhs weiterhin die Moderation der eigenen Folgen übernehmen wird. Ruhs bedauerte indes, künftig nicht mehr für die NDR-Ausgabe zur Verfügung zu stehen. Der NDR wiederum sucht nach einer neuen Moderationskraft und betont zugleich sein Bekenntnis, auch weiterhin vielfältige Perspektiven abzubilden.
Beide Sender versicherten, das Publikumsfeedback ernst zu nehmen und das Konzept der Sendung weiterzuentwickeln. Trotz gemischter Reaktionen bleibt Clear seinem Anspruch treu, in zukünftigen Folgen gesellschaftlich umstrittene Themen aufzugreifen.
Die Fortsetzung der Sendung im Jahr 2023 folgt auf die Auswertung der Pilotphase, in der der BR Ruhs hält, während der NDR nach einer Nachfolge sucht. Die Zuschauerresonanz fiel zwar überwiegend positiv aus, doch interne und externe Kritik hat zu Überarbeitungen geführt. Das Format wird weiterhin brisante Themen behandeln und dabei anstreben, ein breiteres Meinungsspektrum widerzuspiegeln.






