29 April 2026, 03:16

Freiwillige helfen Schwarzwald-Bauern im Kampf gegen Wolfs-Rückkehr

Schwarz-weiß-Foto einer Herde von Kühen, die auf einer bewaldeten Fläche grasen, mit Text unten.

Freiwillige helfen Schwarzwald-Bauern im Kampf gegen Wolfs-Rückkehr

Rund 30 Freiwillige haben sich kürzlich im Südschwarzwald versammelt, um Landwirte während der Weidesaison 2026 zu unterstützen. Die Gruppe arbeitete auf zwei Projektbetrieben in Lenzkirch und Elzach-Yach mit, um Weideflächen für Nutztiere vorzubereiten. Ihr Einsatz kommt zu einer Zeit, in der Bauern vor wachsenden Herausforderungen stehen – insbesondere durch die Rückkehr der Wölfe in die Region.

Die Helferinnen und Helfer reparierten Zäune, rodeten dichtes Gestrüpp und verstärkten Weidetore. Ziel ihrer Arbeit war es, die zusätzliche Belastung der Landwirte zu verringern, die aufgrund der Wolfspräsenz nun strengere Schutzmaßnahmen ergreifen müssen. Die Initiative sollte keine professionelle Arbeitskraft ersetzen, sondern vielmehr ein Zeichen der Solidarität mit der traditionellen Weidewirtschaft setzen.

Die Reaktion auf den Aufruf zur Mithilfe war überwältigend: Die Plätze waren schnell vergeben, und die Teilnehmer reichten von Studierenden bis zu langjährigen Umweltschützern. Neben der praktischen Arbeit erhielten die Freiwilligen auch Einblicke in die Wolfsbeobachtung und aktuelle Entwicklungen im Schwarzwald.

Das Engagement ist Teil eines größeren Projekts zum Herdenschutz. Es verfolgt zwei Ziele: die Arbeitsbelastung der Landwirte zu reduzieren und gleichzeitig das Verständnis zwischen der Landwirtschaft und der Öffentlichkeit zu fördern.

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Die Aktion hat gezeigt, wie dringend die Bauern in der Region praktische Unterstützung benötigen. Da Wölfe nun zum Landschaftsbild gehören, ist die zusätzliche Arbeit für die Betriebe wertvoller denn je. Die Organisatoren hoffen, dass das Projekt die Verbindung zwischen der lokalen Landwirtschaft und denjenigen, die helfen möchten, weiter stärken wird.

Quelle