Göppingen reformiert städtische Betriebe: Effizienzsteigerung bis 2027
Katherina HermannGöppingen reformiert städtische Betriebe: Effizienzsteigerung bis 2027
Der Gemeinderat von Göppingen hat eine umfassende Umstrukturierung der städtischen Betriebe beschlossen. Die Änderungen sind Teil des Projekts NewOrg 2024, das darauf abzielt, Dienstleistungen zu straffen und einen effizienteren Rahmen für die kommunalen Abläufe zu schaffen. Die neue Struktur tritt im Januar 2027 nach einer einjährigen Übergangsphase in Kraft.
Nach den Plänen wird der kommunale Entwässerungsbetrieb (SEG) bis Ende dieses Jahres geschlossen. Seine Aufgaben gehen in den städtischen Serviceanbieter (SWG) über. Auch das Parkraummanagement wird künftig vom SWG übernommen und dort als eigenständige Einheit organisiert.
Die städtische Bodenentwicklungsgesellschaft (BEG) wird aufgelöst, ihre Aufgaben werden an das Bauamt der Stadt übertragen. Die Stadthalle als Veranstaltungsort bleibt hingegen unverändert in direkter kommunaler Trägerschaft.
Alle von der Umstrukturierung betroffenen Mitarbeiter behalten ihre Arbeitsplätze und bestehenden Verträge. Die Stadt rechnet mittelfristig mit jährlichen Einsparungen im hohen sechsstelligen Bereich.
Ab Januar 2027 werden die Wohnbau Göppingen GmbH (Wohnbau) und die Business-Park Göppingen GmbH (BPG) enger zusammenarbeiten. Ihr Fokus liegt auf der gemeinsamen Entwicklung von Wohn- und Gewerbeflächen.
Die Neugliederung folgt einer Überprüfung der kommunalen Aufgaben im Rahmen von NewOrg 2024. Die Umsetzung erfolgt im kommenden Jahr, sodass das neue System ab Januar 2027 voll funktionsfähig ist. Die Stadt erwartet durch die Änderungen eine höhere Effizienz und spürbare Kosteneinsparungen.






