Grenzüberschreitendes Wasserstoffprojekt H2Start startet mit EU-Förderung in der Dreiländereck-Region
Sabrina RoskothGrenzüberschreitendes Wasserstoffprojekt H2Start startet mit EU-Förderung in der Dreiländereck-Region
Ein neues grenzüberschreitendes Projekt soll die Wasserstoffwirtschaft in der Dreiländereck-Region Deutschland, Frankreich und Schweiz vorantreiben. Unter dem Namen H2Start hat die Initiative Fördergelder in Höhe von 120.000 Euro von der EU und dem Land Baden-Württemberg erhalten. Ziel ist es, Unternehmen vor Ort Fachwissen aufzubauen und neue Chancen in der Wasserstofftechnologie zu erschließen.
Im Mittelpunkt des Projekts stehen der Wissensaufbau in den Bereichen Wasserstofferzeugung, -speicherung, -logistik und -nutzung. Workshops und Schulungen sollen Betriebe in der Region unterstützen. Zudem werden Unternehmen grenzüberschreitende Transferformate testen und mit Branchenführern Best Practices austauschen.
Ein ähnliches Wasserstoffprojekt in der Nähe von Salzburg, das von der FH Salzburg in Kooperation mit lokalen Unternehmen geleitet wird, kombiniert bestehende Technologien, um Wasserstoff für Unternehmen und Energiegemeinschaften nutzbar zu machen. Diese Initiative könnte als Vorbild für den Best-Practice-Austausch von H2Start dienen.
H2Start ist Teil einer umfassenderen Landesstrategie zur Stärkung regionaler Wirtschaftskluster und grenzüberschreitender Zusammenarbeit. Auch die 3H2-Wasserstoffinitiative und H2Saar sind in das Projekt eingebunden. Durch die Einbindung neuer Akteure entlang der Wasserstoff-Wertschöpfungskette hoffen die Organisatoren, Netzwerke auszubauen und langfristige Partnerschaften zu schaffen.
Mit den 120.000 Euro Fördermitteln wird H2Start Unternehmen dabei unterstützen, eine lokale Wasserstoffwirtschaft aufzubauen. Das Projekt zielt darauf ab, neue Wertschöpfungsketten zu etablieren und die grenzüberschreitende Kooperation zu intensivieren. Bei Erfolg könnte es als Modell für ähnliche Vorhaben in anderen Regionen dienen.






