Grevenbroich startet mit neuer GmbH in die klimafreundliche Wärmezukunft
Nicolai SchlosserGrevenbroich startet mit neuer GmbH in die klimafreundliche Wärmezukunft
Grevenbroich setzt Maßnahmen für eine nachhaltige und bezahlbare Wärmeversorgung um – sowohl für seine Bürgerinnen und Bürger als auch für Unternehmen. Auf einer kürzlichen Regionalkonferenz betonte Bürgermeister Klaus Krützen die Bedeutung lokaler Entscheidungen für die energetische Zukunft der Stadt. Gleichzeitig wurde bei der Veranstaltung die Gründung der NEW Smart Grevenbroich GmbH bekannt gegeben, ein Unternehmen, das die langfristige Wärmeversorgung steuern soll.
Die Regionalkonferenz zur Wärmewende im rheinischen Braunkohlerevier brachte Fachleute zusammen, um über die Zukunft der Wärmeversorgung zu diskutieren. Im Mittelpunkt standen dabei die Nutzung von Abwärme sowie die Ansiedlung energieintensiver Industrien – etwa von Rechenzentren – auf dem Gelände des Kraftwerks Frimmersdorf.
Bürgermeister Krützen unterstrich in seiner Rede die Notwendigkeit, die Wärmewende vor Ort selbst zu gestalten. Strukturwandel biete nicht nur Chancen für neue wirtschaftliche Perspektiven, sondern sorge zugleich dafür, dass Bürger und Unternehmen zuverlässig und klimafreundlich mit Wärme versorgt würden.
Die NEW Smart Grevenbroich GmbH übernimmt dabei eine Schlüsselrolle: Das Unternehmen soll Haushalte, Betriebe und Industriestandorte in der Stadt langfristig mit Wärme beliefern.
Auf der Konferenz wurden konkrete Pläne für die Wärmewende in Grevenbroich vorgestellt – mit Fokus auf Abwärmenutzung und Industriekooperationen. Mit der neu gegründeten NEW Smart Grevenbroich GmbH arbeitet die Stadt nun daran, wirtschaftliches Wachstum mit nachhaltiger Energieversorgung in Einklang zu bringen. Ziel ist es, bezahlbare Wärme zu sichern und gleichzeitig die Umweltbelastung zu verringern.






