Heidelberg baut autofreie Gneisenaubrücke für Radfahrer und Fußgänger
Heidelberg beginnt mit dem Bau der Gneisenaubrücke – einer neuen autofreien Verbindung für Radfahrer und Fußgänger
Die Stadt Heidelberg hat mit dem Bau der Gneisenaubrücke begonnen, einer neuen Brücke ohne Autoverkehr, die speziell für Radfahrer und Fußgänger konzipiert ist. Die Konstruktion wird die Stadtteile Bahnstadt und Bergheim direkt miteinander verbinden und so rund 11.000 Radpendlern täglich eine schnellere Route bieten. Das 19-Millionen-Euro-Projekt wird größtenteils vom Land Baden-Württemberg finanziert, das 75 Prozent der Kosten übernimmt.
Die 128 Meter lange Brücke wird über getrennte Wege für Radfahrer und Fußgänger verfügen, die jeweils sechs Meter breit sind. Barrierefrei gestaltet, wird sie zudem an drei geplante Radschnellwege angebunden: die Strecke Heidelberg-Mannheim (RS 2), Heidelberg-Schwetzingen (RS 16) und Heidelberg-Wiesloch-Walldorf (RS 22). Das Land stellt für das Vorhaben 13,75 Millionen Euro bereit und betont dessen Bedeutung für die Radinfrastruktur und den Klimaschutz.
Bereits jetzt laufen Planungen, die Verbindung weiter auszubauen. Eine künftige Neckarbrücke, deren Bau 2027 beginnen soll, wird die Route mit dem Campusgelände Neuenheimer Feld verknüpfen. Mit dieser Erweiterung soll ein nahtloses Netz für Radfahrer und Fußgänger in der gesamten Stadt entstehen.
Die Gneisenaubrücke selbst wird voraussichtlich den Verkehr entlasten und die Reisezeiten verkürzen. Als direkte, verkehrsfreie Verbindung wird sie ein zentrales Element des wachsenden nachhaltigen Verkehrssystems Heidelbergs darstellen.
Das Projekt markiert einen wichtigen Schritt für das Heidelberger Radwegenetz, wobei das Land den Großteil der 19 Millionen Euro übernimmt. Nach ihrer Fertigstellung wird die Brücke Tausenden Pendlern täglich eine sicherere und effizientere Route bieten. Weitere Erweiterungen, darunter die geplante Neckarquerung, werden das System in den kommenden Jahren ausbauen.






