Horbs neues Polizeirevier setzt auf Nachhaltigkeit und moderne Arbeitsbedingungen
Nicolai SchlosserHorbs neues Polizeirevier setzt auf Nachhaltigkeit und moderne Arbeitsbedingungen
Neues Polizeirevier in Horb am Neckar eröffnet – moderner Standort für mehr Effizienz
In Horb am Neckar ist offiziell ein neues Polizeirevier in Betrieb genommen worden – ein wichtiger Schritt zur Modernisierung der örtlichen Polizeiarbeit. Die moderne Einrichtung ersetzt einen alten Standort im Stadtzentrum und wurde von den Landesvertretern Gisela Splett und Thomas Blenke feierlich eingeweiht.
Das Gebäude befindet sich in der Hornau-Straße 8, in unmittelbarer Nähe zum Horber Bahnhof und am Rand der Innenstadt. Seine Lage bietet sowohl für Beamte als auch für Bürger eine gute Erreichbarkeit. Entworfen wurde der Bau vom Stuttgarter Büro Birk Heilmeyer und Frenzel Architekten. Optisch besticht das Gebäude durch ein massives Erdgeschoss und zwei in Holzbauweise errichtete Obergeschosse, die sich an das abfallende Gelände anpassen.
Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf rund 12,8 Millionen Euro, die vollständig vom Land getragen wurden. Im Inneren verfügt das Revier über Ladestationen für Elektrofahrzeuge, die sowohl für Polizeifahrzeuge als auch für Besucher nutzbar sind. Ein zentrales Anliegen war die Energieeffizienz: Das Gebäude erfüllt den Standard Effizienzhaus 40 EE. Eine große Photovoltaikanlage, Wärmepumpen, Stromspeicher und erneuerbare Energiequellen sorgen für eine nachhaltige Strom- und Wärmeversorgung.
Bisher war die Polizei in einem historischen Obstspeicher in der Innenstadt untergebracht. Die neue Immobilie bietet nicht nur bessere Arbeitsbedingungen, sondern setzt auch auf umweltfreundliche Betriebsabläufe.
Die Eröffnung stärkt die Polizeiarbeit in Horb und der umliegenden Region. Mit seinem ökologischen Design und modernen Ausstattungsmerkmalen entspricht das Revier aktuellen Standards für öffentliche Infrastruktur. Ob und in welchem Umfang in den vergangenen Jahren ähnliche Projekte in Baden-Württemberg umgesetzt wurden, teilten die Behörden nicht mit.






