Kanzlei Voigt rockt mit KI-Song für bessere Unfall-Entschädigungen
Nicolai SchlosserKanzlei Voigt rockt mit KI-Song für bessere Unfall-Entschädigungen
Deutsche Kanzlei startet ungewöhnliche Kampagne für Verkehrsunfall-Entschädigungen
Die Kanzlei Voigt setzt auf eine ausgefallene neue Aktion, um über Ansprüche bei Verkehrsunfällen aufzuklären: Mit einem KI-generierten Song und Musikvideo verbreitet sie die Botschaft auf unterhaltsame und unkonventionelle Weise. Die Erlöse der Kampagne kommen einer Kinderhilfsorganisation zugute.
Im Mittelpunkt der "Voigt regelt"-Initiative steht ein Lied der fiktiven Band "Die Regler", das juristische Ratschläge mit eingängiger Musik verbindet. Henning Hamann, geschäftsführender Partner bei Voigt, erläutert, dass die Kanzlei Autofahrern ihre Rechte nach Unfällen ohne eigenes Verschulden näherbringen wolle. Besonders Fuhrparkverantwortliche verfügten oft über zu wenig Fachwissen im Verkehrsrecht – was bei der Schadensregulierung zu finanziellen Nachteilen führen könne.
Ohne anwaltliche Unterstützung erhielten Unfallopfer häufig 15 bis 20 Prozent weniger Entschädigung für Reparaturen, Wertminderung oder Schmerzensgeld. Voigt, das in 28 deutschen Städten vertreten ist, will dies ändern – durch zugängliche und ansprechende Rechtsberatung.
Die Kampagne wirft zudem eine grundsätzliche Debatte in der Musikbranche auf: Während manche KI-generierte Inhalte in puncto Tantiemen und Qualität kritisch sehen, nutzt Voigt die Technologie, um mit traditioneller juristischer Kommunikation zu brechen. Sämtliche Erlöse, auch aus Merchandising, fließen in die ETL Kinderträume Stiftung.
Die "Voigt regelt"-Aktion verbindet juristisches Know-how mit kreativer Öffentlichkeitsarbeit. Fuhrparkleiter und Autofahrer erhalten so eine neue Möglichkeit, sich über Unfallansprüche zu informieren. Sollte die Kampagne Erfolg haben, könnte sie zum Vorbild für die Kommunikation von Kanzleien mit der Öffentlichkeit werden.






