Kongolesin nach Verdacht auf gefälschte Papiere an Grenze abgewiesen
Katherina HermannKongolesin nach Verdacht auf gefälschte Papiere an Grenze abgewiesen
Eine 27-jährige Kongolesin wurde bei einer Routinekontrolle in einem grenzüberschreitenden Zug von deutschen Behörden angehalten. Der Vorfall ereignete sich am 17. Juni am Bahnhof Kehl, wo Beamte den Verdacht äußerten, ihre Reisedokumente seien gefälscht.
Die Frau war mit einem Fernzug aus Frankreich eingereist, als Bundespolizisten zur Kontrolle an Bord gingen. Sie legte einen gültigen kongolesischen Pass sowie eine abgelaufene französische Aufenthaltserlaubnis vor. Die Beamten wurden misstrauisch, nachdem sie ihr Mobiltelefon überprüft hatten – darauf war ein Antrag auf Verlängerung der Aufenthaltsgenehmigung mit einem mutmaßlich manipulierten Gültigkeitsdatum zu sehen.
Wegen des Verdachts auf Urkundenfälschung gingen die Behörden davon aus, dass die Frau versucht hatte, unerlaubt nach Deutschland einzureisen. Nach einer Befragung wurde ihr die Einreise verweigert, und sie wurde nach Frankreich zurückgeschickt.
Aus den Berichten der Bundespolizei gehen keine aktuellen Statistiken zu ähnlichen Fällen an Bahn- oder Grenzübergängen für das Jahr 2024 hervor.
Der Versuch der Frau, nach Deutschland einzureisen, endete mit ihrer sofortigen Rückführung nach Frankreich. Die Behörden bestätigten, dass der Fall nach den üblichen Verfahren bei Verdacht auf Dokumentenbetrug behandelt wurde. Weitere Details zu ihrer Identität oder ihrem weiteren Verbleib wurden nicht bekannt gegeben.






