07 May 2026, 00:31

Lufthansa hält trotz schwachem Start an optimistischer Gewinnprognose fest

Liniengraph, der einen proyectierten Rückgang der zukünftigen Ölimport-Erwartungen mit begleitendem erklärendem Text zeigt.

Lufthansa hält trotz schwachem Start an optimistischer Gewinnprognose fest

Lufthansa hält Gewinnprognose für 2026 trotz schwierigem Jahresstart unverändert

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Trotz eines herausfordernden Beginns des Jahres hat die Lufthansa ihre Gewinnprognose für 2026 nicht angepasst. Die Airline meldete für das erste Quartal ein geringeres Verlust als erwartet, woraufhin die Aktie deutlich zulegte. Anleger reagierten positiv, da das Unternehmen zudem seine langfristigen Finanzziele bekräftigte.

Der Konzern verzeichnete im ersten Quartal ein bereinigtes Betriebsergebnis von minus 612 Millionen Euro – ein besseres Ergebnis als die von Analysten prognostizierten 659 Millionen Euro Verlust. Zwar stiegen die Umsätze um 8 Prozent auf 8,7 Milliarden Euro, blieben damit aber hinter der Schätzung von 9,3 Milliarden Euro zurück. Steigende Treibstoffkosten, die auch durch die Spannungen im Iran mitverursacht werden, belasteten die Bilanz bisher in diesem Jahr mit zusätzlichen 1,7 Milliarden Euro.

Um Risiken zu begrenzen, strich Lufthansa 20.000 Flüge aus ihrem Sommerflugplan, da Befürchtungen über Treibstoffengpässe bestehen. Das Unternehmen betonte, dass die Jahresprognose davon abhängt, weitere Lieferkettenstörungen oder Arbeitsniederlegungen zu vermeiden. Trotz dieser Herausforderungen erwartet die Airline weiterhin, dass das bereinigte Betriebsergebnis den Wert von 1,96 Milliarden Euro aus dem Jahr 2025 übertreffen wird.

Am Mittwoch stieg die Lufthansa-Aktie im frühen Frankfurter Handel um mehr als 8 Prozent – ein Zeichen für das Vertrauen der Investoren. Zudem hält das Unternehmen an seinem Ziel fest, zwischen 2028 und 2030 eine Gewinnmarge von 8 bis 10 Prozent zu erreichen.

Die Quartalszahlen der Lufthansa haben die Marktbedenken vorerst gemildert, die Aktie legte nach der Bekanntgabe deutlich zu. Die Gewinnprognose bleibt zwar unverändert, doch Risiken durch Treibstoffkosten und operative Störungen bestehen weiter. Analysten werden nun in den kommenden Monaten auf Anzeichen für Stabilität achten.

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