Neue Führungskräfte prägen Ulms öffentliche Baubehörden und Infrastrukturprojekte
Nicolai SchlosserNeue Führungskräfte prägen Ulms öffentliche Baubehörden und Infrastrukturprojekte
An zwei zentralen öffentlichen Baubehörden in Ulm haben neue Führungskräfte die Leitung übernommen. Dr. Diana Marquardt steht seit Mai 2023 dem Vermögen und Bau Ulm vor, während Simon Schneider die Staatsbauverwaltung leitet. Beide wurden offiziell von der Staatssekretärin im Finanzministerium, Gisela Splett, in ihr Amt eingeführt.
Vermögen und Bau Ulm ist für rund 70 Einrichtungen zuständig, darunter Universitäten, Behörden und historische Stätten. Zu den verantworteten Objekten zählen die ehemaligen Klosteranlagen von Wiblingen und Bad Schussenried. Die Behörde beschäftigt 106 Mitarbeiter:innen und verzeichnete 2024 einen Umsatz von über 110 Millionen Euro.
In den vergangenen fünf Jahren umfassten die großen Projekte unter ihrer Aufsicht den Ausbau der Bundesstraße B10 bei Ulm, der 2023 abgeschlossen wurde, sowie die Sanierung der A8-Brücke über die Donau. Aktuell geplant sind der Bau eines neuen Abschnitts der Autobahn A7 südlich von Ulm, dessen Start für 2026 vorgesehen ist, sowie die Modernisierung eines Gebäudes des Bundesverkehrsministeriums in der Region.
Dr. Diana Marquardt, Absolventin der Rechtswissenschaften in Tübingen, promovierte dort 2011 und bringt juristische Expertise in ihre Position als Leiterin von Vermögen und Bau Ulm ein. Simon Schneider, der die Staatsbauverwaltung führt, studierte Architektur in Karlsruhe, Berlin und London, bevor er seine aktuelle Tätigkeit aufnahm.
Die Ernennungen leiten eine neue Phase für das öffentliche Infrastrukturmanagement in der Region ein. Beide Verantwortlichen werden laufende und künftige Vorhaben begleiten – von Straßenausbauprojekten bis zur Erhaltung von Kulturgütern. Ihre Amtsübernahme folgt auf eine Phase umfangreicher Investitionen in Verkehr und Denkmalschutz.






