14 April 2026, 14:37

Neues Online-Portal enthüllt historische Dokumente zu rechtsextremen Strömungen in Deutschland

Offenes Buch mit handgeschriebener Schrift, wahrscheinlich ein Dokument der Bundesrepublik Deutschland, mit sichtbaren Wasserzeichen unten.

Neues Online-Portal enthüllt historische Dokumente zu rechtsextremen Strömungen in Deutschland

Ein neues Online-Portal bietet ab sofort kostenlosen Zugang zu historischen Dokumenten über rechtsextreme Strömungen in Deutschland. Die Sammlung umfasst Materialien aus der Zeit von 1945 bis 2000, darunter Propaganda, gewaltverherrlichende Rhetorik und gezielte Ansprachen an junge Zielgruppen. Das Projekt soll Forscher:innen, Schulen und Initiativen der politischen Bildung unterstützen.

Das unter https://radikale-rechte.de/ abrufbare Portal entstand unter der Leitung von Prof. Dr. Frank Bösch und Prof. Dr. Gideon Botsch. Bösch steht dem Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF) vor, während Botsch am Moses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien Potsdam (MMZ) tätig ist. Gemeinsam verantworten sie die Auswahl und Aufbereitung der Materialien.

Über 30 Fachleute haben durch Annotation und Einordnung der Dokumente zum Portal beigetragen. Ihre Arbeit ermöglicht es Nutzer:innen, die Entwicklung rechtsextremer Strategien im Zeitverlauf nachzuvollziehen. Die Sammlung enthält Texte, die extremistische Ideologien verbreiteten, zu Gewalt aufriefen oder gezielt jüngere Generationen ansprachen.

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Ziel des Projekts ist es, eine verlässliche Quelle für die Erforschung der Geschichte rechtsextremer Bewegungen bereitzustellen. Durch die Zugänglichkeit dieser Quellen unterstützt es akademische Forschung, schulischen Unterricht und die öffentliche Aufklärungsarbeit.

Mit dem Start des Portals erhalten Lehrkräfte, Historiker:innen und die interessierte Öffentlichkeit direkten Zugang zu Primärquellen über den Rechtsextremismus. Die kuratierten Dokumente und Fachkommentare vermitteln ein klareres Bild davon, wie sich solche Bewegungen im Nachkriegsdeutschland organisierten und verbreiteten. Die Initiative soll die Forschung und Bildungsarbeit zu diesem Thema nachhaltig stärken.

Quelle