24 April 2026, 16:33

Pforzheimer Unternehmer fordern rasche Umsetzung des Projekts Innenstadt-Ost

Alte Stadtkarte mit vielen Gebäuden und handgeschriebenem Text auf altem Papier.

Pforzheimer Unternehmer fordern rasche Umsetzung des Projekts Innenstadt-Ost

Im Oktober 2018 veröffentlichte eine Gruppe von Pforzheimer Unternehmern einen offenen Brief an die Stadträte der Stadt. Darin sprachen sie sich nachdrücklich für das Projekt Innenstadt-Ost aus und bezeichneten es als entscheidend für die Zukunft Pforzheims. Die Wirtschaftsführer warnten, dass die Stadt ohne eine solche Entwicklung Gefahr laufe, zu einer bloßen Schlafstadt für die größeren Nachbarstädte zu werden.

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Das Vorhaben sieht die Umgestaltung des Schlossbergs und seiner Umgebung in ein modernes Viertel mit Wohnraum, Einzelhandel und öffentlichen Einrichtungen vor. Geplant sind bezahlbare Wohnungen, zusätzliche Geschäfte, zwei Kindertagesstätten, ein Hotel sowie Flächen für Gastronomie, Verwaltung und Kultur. Zudem sollen Wellnessbereiche in das Projekt integriert werden.

Die Unternehmer betonten die finanzielle Dimension des Projekts: Ein Investor habe sich verpflichtet, über 100 Millionen Euro in Pforzheim zu investieren. Neben den wirtschaftlichen Vorteilen zielt das Konzept darauf ab, den Verkehr auf dem Schlossberg zu entlasten und das veraltete Technische Rathaus zu ersetzen, dessen Sanierung mit hohen Kosten verbunden wäre.

Die Unterzeichner des Briefs, die auf der Website der Initiative für Pforzheim aufgelistet sind, äußerten Besorgnis über politische Verzögerungen und Falschinformationen. Berichten zufolge hätten einige Stadträte irreführende Behauptungen über das Projekt verbreitet und so dessen Fortschritt erschwert.

In ihrem Schreiben fordern die Unternehmer die Stadträte auf, das Projekt Innenstadt-Ost zu unterstützen. Bei einer Umsetzung würde die Entwicklung das Stadtzentrum mit neuem Wohnraum, Gewerbe und öffentlichen Einrichtungen prägen. Die Unterstützung der Gruppe kommt zu einem Zeitpunkt, an dem das Vorhaben weiterhin Gegenstand politischer Debatten und finanzieller Prüfungen ist.

Quelle