Polizei startet E-Bike-Sicherheitskampagne für Senioren nach Unfallserie
Sabrina RoskothPolizei startet E-Bike-Sicherheitskampagne für Senioren nach Unfallserie
Lokale Polizei verstärkt Maßnahmen zur Verringerung von E-Bike-Unfällen nach Anstieg schwerer Vorfälle mit Senioren
Nach einem besorgniserregenden Anstieg schwerer Unfälle mit E-Bikes, an denen ältere Menschen beteiligt waren, intensiviert die örtliche Polizei ihre Bemühungen, die Unfallzahlen zu senken. Informationsstände werden ab nächster Woche auf den Wochenmärkten in Waiblingen und Schorndorf zu finden sein. Hintergrund ist ein alarmierender Trend: 2024 häufen sich Verletzungen bei älteren E-Bike-Fahrern.
E-Bikes bergen im Vergleich zu herkömmlichen Fahrrädern ein höheres Risiko – bedingt durch ihr Gewicht und die höhere Geschwindigkeit. Besonders Senioren sind stärker gefährdet, schwere Verletzungen zu erleiden, wobei die Unfallzahlen in den letzten Jahren deutlich gestiegen sind. Sowohl in Waiblingen als auch in Schorndorf verzeichnete man im vergangenen Jahr einen markanten Anstieg schwerer E-Bike-Unfälle mit älteren Fahrern.
Um dem Problem zu begegnen, richtet die Verkehrspolizei an zwei Standorten Beratungsstände ein. Der erste findet am Montag, 2. Juni 2025, von 10:00 bis 14:00 Uhr auf dem Postplatzforum in Waiblingen statt. Der zweite Stand wird am Dienstag, 3. Juni 2025, zwischen 9:00 und 13:00 Uhr auf dem Wochenmarkt in Schorndorf zu finden sein. Beamte geben dort allgemeine Sicherheitstipps, etwa zur Helmpflicht, zum Einhalten von Sicherheitsabständen und zur Teilnahme an Fahrsicherheitstrainings.
Parallel zu den Aufklärungsaktionen wird die Polizei die Kontrollen im Fahrrad- und E-Bike-Verkehr ausweiten. Zwar wurden keine konkreten neuen Maßnahmen angekündigt, doch bleibt der Fokus auf Unfallprävention durch Aufklärung und Überwachung.
Ziel der Initiative ist es, die Unfallzahlen durch gezielte Aufklärung – insbesondere von Senioren – zu reduzieren. Die Polizei wird die E-Bike-Nutzung weiterhin beobachten und bei öffentlichen Veranstaltungen Beratung anbieten. Für weitere Informationen steht die Pressestelle des Polizeipräsidiums Aalen in der Böhmerwaldstraße 20, 73431 Aalen, telefonisch unter 49 7361 580-106, zur Verfügung.






