Reinhold Würth: Vom Schraubenhändler zum Milliardär und Kunstmäzen
Mit 88 Jahren zählt Reinhold Würth noch immer zu den einflussreichsten Unternehmerpersönlichkeiten Deutschlands. Seine Karriere begann in einer Handwerkerfamilie, doch er baute daraus ein globales Imperium auf. Heute steht sein Name für Innovation, Reichtum und kulturelles Mäzenatentum.
Geboren in bescheidenen Verhältnissen, übernahm Würth 1954 das kleine Schraubengroßhandelsunternehmen seines Vaters. Mit nur 146.000 Mark Startkapital formte er es zu einem Industriegiganten um. Sein Fokus auf Verbindungstechnik revolutionierte die Branche und katapultierte die Würth-Gruppe an die Marktspitze.
Das Unternehmen beschäftigt heute weltweit 83.000 Mitarbeiter und erwirtschaftet einen Umsatz von 17,1 Milliarden Euro. Würths privates Vermögen wird auf 19 Milliarden US-Dollar geschätzt – das macht ihn zum sechstreichsten Deutschen.
Doch Würths Engagement geht weit über die Wirtschaft hinaus: Als leidenschaftlicher Kunstsammler besitzt er eine Collection mit über 18.000 Werken. Seine Förderung kultureller Projekte in Deutschland und international festigt seinen Ruf als Industrieller und Kunstmäzen gleichermaßen.
Sein Wirken erstreckt sich über Jahrzehnte – vom kleinen Familienbetrieb zum weltweiten Konzern. Mit dem Erfolg der Würth-Gruppe und seinem philanthropischen Einsatz prägt er bis heute Industrie und Kulturlandschaft nachhaltig. Sein Erbe ist damit längst mehr als nur wirtschaftlicher Erfolg.






