17 April 2026, 02:31

Rekordfrauenanteil: 427 neue Professor:innen in Baden-Württemberg 2023

Drei Frauen sitzen auf dem Boden vor einer Tür, umgeben von Büchern und Schreibmaterialien, in Diskussion.

Rekordfrauenanteil: 427 neue Professor:innen in Baden-Württemberg 2023

Baden-Württemberg begrüßt 427 neue Professorinnen und Professoren im Jahr 2023 – Frauenanteil erreicht Rekordwert

Im Jahr 2023 hat Baden-Württemberg 427 neue Professorinnen und Professoren ernannt und damit einen weiteren Anstieg bei Hochschulberufungen verzeichnet. Mit einem Frauenanteil von 43 Prozent wurde der höchste Wert seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 2016 erreicht. Zudem verlieh das Land erstmals den Landeslehrpreis, der Projekte in den Bereichen Klimaschutz, Innovation und Fachkräftenachwuchs in den MINT-Fächern auszeichnete.

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Die aktuellen Zahlen zeigen einen kontinuierlichen Anstieg des Frauenanteils unter den neu berufenen Professorinnen. 2023 gingen 43 Prozent der Stellen an Wissenschaftlerinnen – ein Trend, der sich seit 2016 fortsetzt. Wissenschaftsministerin Petra Olschowski betonte diesen Fortschritt und kündigte weitere Maßnahmen zur Förderung von Frauen in der akademischen Laufbahn an.

Von den 427 Neuberufenen kamen 76 aus dem Ausland, 132 aus anderen Bundesländern. Die Ernennungen spiegeln die Bemühungen der Region wider, vielfältige Talente zu gewinnen.

Bei einem Empfang für die neu berufenen Professorinnen und Professoren wurden drei prämierte Projekte des Landeslehrpreises vorgestellt. Besonders hervorzuheben ist ein interdisziplinäres, von Studierenden getragenes Programm mit Fokus auf Nachhaltigkeit. Der erstmals 2023 verliehene Preis würdigt Leistungen in den Bereichen Klimaschutz, Innovation und Fachkräftenachwuchs in den MINT-Disziplinen.

Mit den Berufungen des Jahres 2023 steigt die Gesamtzahl der neuen Professorinnen und Professoren in Baden-Württemberg auf 427 – fast die Hälfte davon sind Frauen. Die ersten Landeslehrpreise lenkten zudem die Aufmerksamkeit auf innovative Vorhaben, darunter ein von Studierenden initiiertes Nachhaltigkeitsprojekt. Die Verantwortlichen bekräftigten ihr Engagement für Chancengleichheit und Spitzenforschung.

Quelle