ROADPOL-Speedweek 2025: Über 9.000 Tempodelikte und 121 Führerscheinentzüge in Deutschland
Ira DowergROADPOL-Speedweek 2025: Über 9.000 Tempodelikte und 121 Führerscheinentzüge in Deutschland
EU-weite Razzia gegen Rasen: Über 9.000 Verstöße in Deutschland während der ROADPOL-Speedweek
Vom 7. bis 13. April 2025 fand im Rahmen der ROADPOL-Speedweek eine europaweite Großkontrolle gegen überhöhte Geschwindigkeit statt. Die deutsche Polizei registrierte dabei mehr als 9.000 Verstöße – 121 Fahrer müssen nun mit dem Entzug ihres Führerscheins rechnen, weil sie durch besonders schwere Tempodelikte auffielen.
Im Zuge der Aktion wurden in ganz Deutschland die Verkehrskontrollen intensiviert, darunter durch das Polizeipräidium Offenburg und acht weitere Dienststellen. Allein an einem Mittwoch überprüften über 100 Beamte mit großangelegten Geschwindigkeitsmessgeräten 59.500 Fahrer. Die Kontrollen liefen durchgehend von Mitternacht bis 23:59 Uhr.
Von den 9.000 Tempodelikten erhielten 7.923 Autofahrer Verwarnungen, gegen 1.124 werden nun formelle Anzeigen erhoben. Zudem erfasste die Polizei während der Aktion Fahrer unter Alkohol- oder Drogeneinfluss. Neben Rasen ahndeten die Beamten auch Verstöße gegen die Gurt- und Helmpflicht sowie die illegale Nutzung von Handys am Steuer.
Nach wie vor ist überhöhte Geschwindigkeit die häufigste Ursache für schwere Verkehrsunfälle in Deutschland. Mit der Aktion sollte durch konsequentere Einhaltung der Verkehrsregeln das Risiko auf den Straßen verringert werden.
Die ROADPOL-Speedweek 2025 führte zu tausenden Sanktionen, einige Fahrer müssen sogar mit dem Führerscheinentzug rechnen. Die Polizei richtete ihr Augenmerk dabei nicht nur auf Rasen, sondern auch auf andere gefährliche Verhaltensweisen wie Alkohol am Steuer und Handybenutzung während der Fahrt. Die Maßnahme unterstrich die Bemühungen um mehr Verkehrssicherheit im ganzen Land.






