11 April 2026, 02:29

Salzgitter streitet über Zukunft eines Bergbau-Denkmals: Bleibt oder zieht es um?

Denkmstein mit einer Plakette für Feuerwehrleute in Millbury, vor einem Backsteingebäude mit umgebender Vegetation.

Salzgitter streitet über Zukunft eines Bergbau-Denkmals: Bleibt oder zieht es um?

In Salzgitter hat sich die Debatte um die Zukunft eines Denkmals zugespitzt, nachdem zwei Parteien konkurrierende Vorschläge eingereicht haben. Die Linke will die Stele an ihrem jetzigen Standort belassen, aber eine zusätzliche Gedenktafel anbringen, während die Grünen für eine Verlegung an einen stärker frequentierten Ort plädieren. Der Stadtrat wird nach weiteren Beratungen in den Ausschüssen entscheiden.

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Die Grünen setzen sich dafür ein, das Denkmal von seinem aktuellen Standort in der Nähe des ehemaligen Förderschachts zu verlegen. Sie argumentieren, die Stelle werde kaum besucht, und schlagen vor, die Stele auf den Marktplatz in Salzgitter-Bad umzusiedeln, wo bereits andere Bergbau-Denkmäler stehen. Zudem regen sie an, eine Gedenktafel an der Außenwand des Stadtarchivs anzubringen, um den ursprünglichen Standort zu markieren.

Ihr Antrag wird nach Ostern im Ausschuss für Stadtplanung und Bauwesen beraten. Unterdessen hat Die Linke einen Alternativvorschlag vorgelegt: Die Stele solle an ihrem jetzigen Platz bleiben, doch die Lesbarkeit der Inschrift müsse geprüft und gegebenenfalls verbessert werden. Zudem schlagen sie vor, eine neue Gedenktafel auf dem Marktplatz aufzustellen.

Der Stadtrat wird über die Zukunft des Denkmals abstimmen, sobald beide Anträge in den zuständigen Ausschüssen diskutiert wurden. Das Ergebnis der Abstimmung wird entscheiden, ob die Stele an ihrem aktuellen Standort verbleibt oder in ein zentraleres Gebiet verlegt wird. Beide Parteien sind sich zwar einig, dass am Marktplatz eine Tafel angebracht werden soll, uneinig sind sie sich jedoch über den Standort des Denkmals selbst. Eine endgültige Entscheidung wird nach Abschluss der Ausschussberatungen erwartet.

Quelle