SC Freiburg kassiert UEFA-Strafe nach Fan-Sturm im Europa-League-Halbfinale
Ira DowergSC Freiburg kassiert UEFA-Strafe nach Fan-Sturm im Europa-League-Halbfinale
SC Freiburg mit Geldstrafe und bedingtem Stadionverbot nach Fan-Sturm belegt
Nach einem Platzsturm von Fans hat der SC Freiburg eine Geldstrafe und ein bedingtes Stadionverbot erhalten. Der Vorfall ereignete sich während des 3:1-Siegs im Halbfinale der Europa League gegen Sporting Braga. Die Disziplinarkommission der UEFA hat nun über den Fall entschieden.
Am 7. Mai 2026 waren Anhänger nach dem Spiel auf das Spielfeld gestürmt, um den Sieg zu feiern. Dieser Regelverstoß führte zu Ermittlungen durch das Kontroll-, Ethik- und Disziplinarorgan der UEFA. Die Entscheidung erfolgte auf Grundlage von Artikel 16(2a) der UEFA-Disziplinarordnung.
Der Verein muss nun eine Strafe von 30.000 Euro zahlen. Zudem wurde angeordnet, das nächste UEFA-Heimspiel unter Ausschluss der Öffentlichkeit auszutragen. Dieses Verbot wurde jedoch für eine zweijährige Bewährungsfrist ausgesetzt.
Das bedingte Stadionverbot bedeutet, dass der SC Freiburg vorerst keine sofortige Sperre des Stadions hinnehmen muss. Die Geldstrafe und die Bewährungszeit dienen als Warnung für künftiges Verhalten. Mit dem Urteil will die UEFA ähnliche Vorfälle in kommenden Wettbewerben verhindern.
