03 April 2026, 00:37

Stuttgart bleibt trotz Multi-Proteste am Samstag überraschend ruhig

Eine große Gruppe von Menschen nimmt an einer Protestdemo in Washington, D.C. am 21. Januar 2020 teil und marschiert eine Straße entlang, mit Schildern, Bannern und Fahrrädern, vor einem Gebäude mit Bäumen und Schildern unter einem klaren blauen Himmel.

Stuttgart bleibt trotz Multi-Proteste am Samstag überraschend ruhig

Stuttgart erlebte am Samstag, dem 14. Oktober 2023, einen starken Polizeieinsatz, als sich im Stadtzentrum mehrere Kundgebungen gleichzeitig abspielten. Verschiedene Gruppen versammelten sich an unterschiedlichen Orten, um jeweils eigene politische und gesellschaftliche Anliegen vorzutragen. Bis zum Abend verliefen die Veranstaltungen ohne größere Zwischenfälle.

Der Tag begann mit einer Kundgebung gegen Menschenhandel auf dem Marktplatz. Die Teilnehmer zogen später in einer Demonstration durch die Innenstadt und forderten schärfere Strafgesetze sowie bessere Unterstützung für Opfer. Ihre Parolen richteten sich gegen die deutsche Politik im Umgang mit Gewalt gegen Frauen – Deutschland wurde als "Täterparadies" gebrandmarkt.

Am Rotebühlplatz fand zeitgleich eine separate Versammlung statt, die sich mit Themen im Zusammenhang mit dem Iran beschäftigte. Die Forderungen und Aktivitäten dieser Gruppe blieben deutlich von den anderen Protesten abgegrenzt.

Am späten Nachmittag bildete sich am Schlossplatz spontan eine pro-palästinensische Demonstration. Die Behörden hatten bereits eine offizielle Versammlungsfläche eingerichtet und Auflagen erlassen, an die sich die Organisatoren hielten. Fast zur gleichen Zeit versammelten sich im Oberen Schlossgarten Unterstützer einer pro-israelischen Kundgebung.

Bereits am Vormittag hatte am Schlossplatz eine weitere Demonstration unter dem Motto "Gemeinsam gegen Rechts – Für eine starke Demokratie" stattgefunden. Hier setzten sich die Teilnehmer für demokratische Werte und gegen Extremismus ein.

Die Polizei beobachtete alle Versammlungen genau. Trotz der vielfältigen Themen und Standorte gab es bis zum Abend keine größeren Vorfälle. Die Kundgebungen reichten von Menschenhandel über internationale Konflikte bis hin zu demokratischen Rechten. Alle Gruppen hielten sich an die polizeilichen Vorgaben, sodass die Veranstaltungen ohne nennenswerte Auseinandersetzungen verliefen. Die Behörden bestätigten, dass alle Versammlungen bis zum Abend friedlich beendet wurden.

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