06 April 2026, 18:32

Tschechin mit verbotener Waffe und 30.000 Franken am Zoll gestoppt

Schwarze und weiße Zeichnung einer Fabrik mit rauchenden Schornsteinen, umgeben von Gebäuden, Grünflächen und einem Zaun, beschriftet mit "New York State Penitentiary" unten.

Tschechin mit verbotener Waffe und 30.000 Franken am Zoll gestoppt

Eine 41-jährige Tschechin wurde von deutschen Zollbeamten angehalten, nachdem sie eine verbotene Waffe sowie eine hohe Summe nicht deklarierten Bargelds bei sich geführt hatte. Der Vorfall ereignete sich bei einer routinemäßigen Kontrolle, bei der die Behörden einen Stahlstab und mehr als 30.000 Schweizer Franken in ihrem Besitz entdeckten.

Bei dem Stahlstab handelt es sich um eine in Deutschland als verboten eingestufte Schlagwaffe. Zudem fanden die Zollbeamten in ihrem Auto etwa fünf Gramm Marihuana. Zwar dürfen Erwachsene in Deutschland bis zu 25 Gramm Cannabis für den Eigenbedarf legal mit sich führen, der grenzüberschreitende Transport bleibt jedoch verboten.

Die Frau hatte mehr als 30.000 Euro in bar nicht deklariert – das entspricht dem Dreifachen des gesetzlich erlaubten Limits von 10.000 Euro beim Ein- oder Ausreise aus einem Nicht-EU-Land. Die Behörden beschlagnahmten den Stahlstab, das Marihuana sowie das nicht angegebene Bargeld. Der Fall wurde anschließend an die Bußgeld- und Strafsachenstelle des Hauptzollamts Karlsruhe weitergeleitet.

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Die Frau hinterlegte eine Kaution in Höhe von 8.250 Euro, um die zu erwartende Strafe abzusichern. Nach der Bearbeitung durfte sie ihre Reise fortsetzen.

Gegen die Frau wurden Strafverfahren wegen des Waffenverstoßes und der nicht deklarierten Geldsumme eingeleitet. Die Staatsanwaltschaft wird die weiteren Ermittlungsschritte übernehmen. Die beschlagnahmten Gegenstände bleiben bis zu einer weiteren rechtlichen Entscheidung in Verwahrung.

Quelle