09 May 2026, 14:32

Wanderausstellung zeigt: Warum Medizin geschlechtergerecht sein muss

Gruppe von Menschen, die auf einer Treppe mit Mikrofon stehen, vor einer Menge mit Kameras, mit Säulen, einer Tür und einem Topf mit einer Pflanze im Hintergrund.

Wanderausstellung zeigt: Warum Medizin geschlechtergerecht sein muss

Neue Wanderausstellung zu geschlechtergerechter Medizin eröffnet am 12. Mai 2023 an der Universitätsmedizin Halle

Vom 12. bis 28. Mai 2023 präsentiert die Universitätsmedizin Halle eine neue Wanderausstellung zum Thema geschlechter- und geschlechtssensible Medizin. Die Schau richtet sich an die Öffentlichkeit und stellt aktuelle Forschungsergebnisse vor – der Eintritt ist für alle Besucherinnen und Besucher kostenfrei.

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Veranstalter sind der Deutsche Ärztinnenbund und die Deutsche Gesellschaft für Geschlechterspezifische Medizin. Unterstützt wird die Ausstellung zudem von der Margarete-Ammon-Stiftung. Anhand von zwölf detaillierten Postern wird erläutert, wie das biologische Geschlecht Krankheiten und Behandlungsmethoden beeinflusst.

Thematisch werden unter anderem Unterschiede bei Wirkungen und Nebenwirkungen von Medikamenten sowie bei Erkrankungen wie Osteoporose, Herzinfarkten und Gefäßleiden behandelt. Zudem geht es um Infektionen, Depressionen, ME/CFS (Myalgische Enzephalomyelitis/Chronisches Erschöpfungssyndrom) und die Auswirkungen des Klimawandels auf die Gesundheit. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Repräsentanz von Frauen in Führungspositionen der Medizin.

Prof. Dr. Heike Kielstein, Dekanin der Medizinischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, betont die Vorteile dieses Ansatzes: „Eine geschlechter- und geschlechtssensible Medizin kann zu besseren Behandlungsergebnissen für Frauen und Männer führen.“ Die Ausstellung soll zudem Impulse für Fortschritte in Forschung, Lehre und öffentlicher Wahrnehmung setzen.

Besucherinnen und Besucher haben die Möglichkeit, sich über geschlechtsspezifische Unterschiede in der Medizin zu informieren. Durch die Präsentation aktueller Erkenntnisse will die Schau Verbesserungen in Gesundheitsversorgung und Bildung vorantreiben. Die Ausstellung bleibt bis zum 28. Mai für die Öffentlichkeit kostenfrei zugänglich.

Quelle