Zoll stoppt 250.000-Euro-Fälschungsfund am Stuttgarter Flughafen
Katherina HermannZoll stoppt 250.000-Euro-Fälschungsfund am Stuttgarter Flughafen
Zollbeamte am Flughafen Stuttgart haben eine große Sendung mutmaßlich gefälschter Luxuswaren beschlagnahmt. Die Waren im Wert von etwa 250.000 Euro wurden im Gepäck eines 34-jährigen französischen Reisenden entdeckt, der aus der Türkei eingereist war. Die Behörden gehen davon aus, dass es sich bei den Produkten um Fälschungen bekannter Markenartikel handelt.
Der Mann, der auf dem Weg nach Paris war, hatte 215 Gegenstände in seinen Taschen – darunter Kleidung, Handtaschen und Accessoires von 24 verschiedenen Luxusmarken. Bei der Befragung gab er an, die Waren seien für ein neues Geschäft bestimmt, konnte jedoch keine Kaufbelege vorweisen.
Die Beamten wurden schnell misstrauisch, da die Artikel ihrer Einschätzung nach billige Imitate und keine Originale waren. Die Sendung wurde beschlagnahmt, und gegen den Reisenden wurden steuerstrafrechtliche Ermittlungen eingeleitet. Zudem musste er eine Sicherheitsleistung hinterlegen, bevor er seine Reise fortsetzen durfte.
Die betroffenen Markeninhaber wurden über die Beschlagnahmung informiert. Der Fall reiht sich in eine größere Entwicklung ein: Allein 2023 konfiszierte der Stuttgarter Zoll 3.900 gefälschte Produkte.
Die gefälschten Waren werden nun vernichtet, und dem Mann drohen mögliche strafrechtliche Konsequenzen. Zudem ist damit zu rechnen, dass die Markeninhaber zivilrechtliche Schritte gegen ihn einleiten. Der Fall unterstreicht die anhaltenden Bemühungen im Kampf gegen den Handel mit gefälschten Luxusartikeln.






