Zwei tödliche Wildunfälle in Baden-Württemberg innerhalb von 90 Minuten
Sabrina RoskothZwei tödliche Wildunfälle in Baden-Württemberg innerhalb von 90 Minuten
Zwei getrennte Wildunfälle in Baden-Württemberg in den frühen Morgenstunden
In Baden-Württemberg kam es in den frühen Morgenstunden zu zwei unabhängigen Zusammenstößen mit Wildtieren. In beiden Fällen verendeten die Tiere, Menschen wurden jedoch nicht verletzt. Polizei und örtliche Jagdbehörden wurden über die Vorfälle informiert.
Der erste Unfall ereignete sich gegen 1:14 Uhr auf der K 3035 zwischen Zang und Steinheim. Ein 18-jähriger Autofahrer erfasste mit seinem Audi einen Fuchs. Während das Fahrzeug keinen sichtbaren Schaden davontrug, starb der Fuchs beim Aufprall.
Weniger als eineinhalb Stunden später, gegen 2:30 Uhr, kollidierte ein 67-jähriger Autofahrer auf der L1168 von Niederstotzingen in Richtung Stetten mit einem Reh. Der beteiligte Fiat erlitt einen Schaden von etwa 2.000 Euro, das Reh verendete bei dem Unfall.
Beide Unfallstellen wurden von Beamten aufgenommen, die zuständigen Jagdbehörden wurden unterrichtet. Bisher wurden in der Region für das Jahr 2024 noch keine tödlichen Wildunfälle mit Personenschaden offiziell registriert.
Die Vorfälle unterstreichen die Gefahren von Wildtierbegegnungen auf Landstraßen bei Nacht. Zwar gab es keine Verletzten oder Toten unter den Fahrzeuginsassen, doch führten die Kollisionen zu Sachschäden und dem Tod der Tiere. Die Behörden beobachten solche Fälle in ganz Baden-Württemberg weiterhin genau.






