15-Jähriger stürzt nach Aquaplaning-Unfall in Giengen schwer
Ein 15-jähriger Junge verunglückte in den frühen Morgenstunden des Montags mit seinem Moped in Giengen an der Brenz. Der Unfall ereignete sich gegen 7:30 Uhr auf der Ulmer Straße in Höhe der Kreuzung mit der B492 und der Robert-Bosch-Straße.
Der Jugendliche verlor die Kontrolle über sein Moped, nachdem dieses auf der nassen Fahrbahn durch Aquaplaning ins Schleudern geriet. Er stürzte und zog sich Verletzungen zu, woraufhin Rettungskräfte ihn vor Ort versorgten und anschließend ins Krankenhaus brachten.
Die Polizei in Giengen hat die Ermittlungen zum Unfall aufgenommen. Das Moped, an dem ein Schaden von etwa 1.500 Euro entstand, wurde später von der Familie des Jungen geborgen.
Aquaplaning bleibt eine häufige Unfallursache in Deutschland. Schätzungen zufolge kommt es jährlich zu 8.000 bis 10.000 solchen Vorfällen. Besonders betroffen sind Nordrhein-Westfalen, Bayern und Baden-Württemberg – bedingt durch hohes Verkehrsaufkommen und wechselhaftes Wetter.
Der Jugendliche wird nach dem Vorfall medizinisch versorgt. Die Behörden untersuchen weiterhin die genauen Umstände des Unfalls. Die Gefahren durch Aquaplaning bestehen fort, insbesondere in Regionen mit starkem Regen und vielbefahrenen Straßen.






