27 March 2026, 14:41

66-Jähriger schmuggelt Zigaretten, Potenzpillen und Mangos am Flughafen Friedrichshafen

Ein brauner Papiertüte in Form einer Granate, mit einem Seil zugeschnürt, liegt auf einem Tisch mit einer Zigarette daneben.

66-Jähriger schmuggelt Zigaretten, Potenzpillen und Mangos am Flughafen Friedrichshafen

Zollbeamte am Flughafen Friedrichshafen haben einen 66-jährigen Deutschen gestoppt, der versucht haben soll, unerklärte Waren ins Land zu schmuggeln. Der Reisende, der aus Hurghada in Ägypten eingereist war, hatte Zigaretten, Tabletten und frisches Obst in seinem Gepäck und seiner Kleidung versteckt.

Dieser Vorfall ist einer von drei ähnlichen Fällen, die im März 2026 an deutschen Flughäfen gemeldet wurden. Allerdings liegen keine vollständigen Daten zu Schmuggeltrends der vergangenen zwei Jahre vor.

Der Mann aus dem Raum Memmingen passierte am Flughafen Friedrichshafen den grünen Zollbereich. Auf Nachfrage gab er zunächst an, nichts zu verzollen zu haben.

Bei der anschließenden Kontrolle entdeckten die Beamten 600 Zigaretten, die in mehreren Taschen seiner Jacke eingeklebt waren. Zudem fanden sie 360 Potenzpillen, die unter der Innenverkleidung seiner Reistasche versteckt waren. Der Mann führte außerdem acht Kilogramm frische Mangos mit sich, die gegen Lebensmittelsicherheitsvorschriften verstießen.

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Die Zollbehörden beschlagnahmten die Zigaretten und Tabletten. Die Mangos wurden wegen Einfuhrbeschränkungen vernichtet. Der Reisende musste für die 600 Zigaretten – wobei 200 Stück von den Gebühren befreit waren – eine Strafe in Höhe von 150 Euro für Einfuhrabgaben und Zuschläge zahlen.

Dieser Fall reiht sich in zwei weitere aktuelle Schmuggelversuche an deutschen Flughäfen ein, darunter in Dortmund, wo Reisende Zigaretten, Tabak, Gold und Diazepam-Tabletten versteckt hatten. Allerdings wurden keine offiziellen Zahlen zu Schmuggelvorfällen an allen Flughäfen zwischen 2024 und 2026 veröffentlicht.

Die undeklarierten Waren des Mannes wurden eingezogen, und er musste finanzielle Strafen zahlen. Der Vorfall unterstreicht die anhaltenden Bemühungen des Zolls, versteckte Waren an Einreiseorten aufzuspüren. In diesem Fall wurden keine weiteren rechtlichen Schritte bekannt.

Quelle