27 March 2026, 02:28

71-Jährige überlebt knappe Kollision mit Zug an Bahnübergang in Ihringen

Nahaufnahme einer Schienenstrecke mit einer an einem Fahrzeug angebrachten Bremseinrichtung.

71-Jährige überlebt knappe Kollision mit Zug an Bahnübergang in Ihringen

71-Jährige Radfahrerin entgeht nur knapp Verletzung nach Zusammenstoß mit Zug in Ihringen

Bei einem Bahnübergang in Ihringen ist eine 71-jährige Radfahrerin am Freitag, den 11. April 2025, gegen 16 Uhr nur knapp einer Verletzung entgangen, nachdem sie mit einem Zug kollidiert war. Der Vorfall führte zu erheblichen Behinderungen im Schienenverkehr.

Die Frau näherte sich dem halbgeschlossenen Bahnübergang an der Gündlingerstraße, als die Schranke geschlossen war und die Ampel Rot zeigte. Trotz der Warnsignale versuchte sie, die Gleise zu überqueren, als sich ein Regionalzug näherte. Der Lokführer bemerkte sie und leitete eine Notbremsung ein, doch das Vorderrad ihres Fahrrads wurde erfasst, woraufhin die Radfahrerin stürzte.

Obwohl sichtlich erschüttert, blieb die Frau unverletzt, und ihr Fahrrad erlitt nur leichte Schäden. Keiner der Zugpassagiere wurde verletzt, und der Zug selbst blieb unbeschädigt. Der Lokführer musste jedoch ersetzt werden, was zu Verspätungen auf der Strecke führte.

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Die Polizei hat Ermittlungen gegen die Radfahrerin wegen des Verdachts der gefährlichen Eingriffe in den Bahnverkehr eingeleitet. Bereits in der Vergangenheit gab es ähnliche Vorfälle, wie etwa die Kollision in Insheim 2024, bei der ein Autotransporter mit einem Regionalzug zusammenstieß, leichte Verletzungen verursachte und zu einem Brand sowie Explosionen führte. Obwohl Standard-Sicherheitsvorkehrungen wie Schranken und Signale vorhanden sind, zeigt dieser aktuelle Vorfall, dass sie umgangen werden können.

Der Unfall wirft Fragen zur Sicherheit an Bahnübergängen auf. Die Polizei untersucht weiterhin die genauen Umstände, doch unmittelbare Änderungen der Bahnprotokolle wurden bisher nicht angekündigt. Nach dem Austausch des Lokführers konnte der Zugverkehr wiederaufgenommen werden, doch mussten Reisende mit mehrstündigen Verspätungen rechnen.

Quelle