Sabotage an der Rheintalbahn: Betonplatten und Kabel blockieren ICE-Zug bei Willstätt
Katherina HermannSabotage an der Rheintalbahn: Betonplatten und Kabel blockieren ICE-Zug bei Willstätt
Sabotageakt stört Zugverkehr auf der Rheintalbahn bei Willstätt
Unbekannte Täter haben durch das Platzieren von Betonplatten und einem Kabel auf den Gleisen den Bahnbetrieb auf der Rheintalbahn bei Willstätt schwer beeinträchtigt. Ein Hochgeschwindigkeitszug geriet in die gefährliche Situation. Die Behörden ermitteln nun wegen der vorsätzlichen Störung des Bahnverkehrs.
Der Vorfall begann, als die Täter Betonplatten und ein Kabel über die Gleise legten. Ein ICE-Zug überfuhr später das Hindernis, wodurch das Kabel durchtrennt wurde und Schranken an einem Bahnübergang blockiert blieben. Die Schäden führten zu geringfügigen Verspätungen, während Techniker das System reparierten und den Betrieb wiederaufnahmen.
In den vergangenen fünf Jahren war die deutsche Bahn wiederholt Ziel von Sabotageakten. Offizielle Aufzeichnungen verzeichnen seit 2021 mindestens 15 gezielte Angriffe, darunter schwere Störungen wie den Ausfall der Hochgeschwindigkeitsstrecken im Westen Deutschlands im November 2022 sowie mehrfache Kabeldurchtrennungen im Jahr 2024, die regionale Netze betrafen.
Die Bundespolizei hat die Ermittlungen aufgenommen, hat jedoch bisher keine Hinweise auf mögliche Tatverdächtige. Das Ausmaß des Sachschadens wird noch geprüft, Verletzte gab es bei diesem Vorfall nicht. Das Kabel wurde inzwischen repariert, und der Zugverkehr läuft mit nur kurzen Verspätungen wieder normal. Die Ermittlungen zur Aufklärung der Sabotage dauern jedoch an, während die Behörden nach den Verantwortlichen fahnden. Die wiederholten Angriffe auf die Bahninfrastruktur werfen Fragen zur Sicherheit des deutschen Verkehrsnetzes auf.






