AfD plant radikalen Umbau der Landesverwaltung in Sachsen-Anhalt nach Wahlsieg
Sabrina RoskothAfD plant radikalen Umbau der Landesverwaltung in Sachsen-Anhalt nach Wahlsieg
Die Alternative für Deutschland (AfD) hat weitreichende Änderungen angekündigt, falls sie die anstehende Landtagswahl in Sachsen-Anhalt gewinnt. Die Partei plant, bis zu 200 Stellen in der Landesverwaltung zu besetzen und gleichzeitig wichtige Behörden sowie landeseigene Unternehmen umzustrukturieren.
Ulrich Siegmund, Spitzenkandidat der AfD, hat einen konsequenten Kurs signalisiert, um sicherzustellen, dass die Umsetzung der Parteipolitik auf keinen Widerstand im öffentlichen Dienst stößt. Die geplante Reform geht über Minister- und Staatssekretärsposten hinaus: Auch Führungspositionen auf unterer Ebene, leitende Stellen in Landesbehörden und selbst in staatlichen Unternehmen sollen neu besetzt werden. Besonders auffällig ist die geplante Abschaffung der Landesenergieagentur.
Siegmund hat deutlich gemacht, dass jeder Versuch, die Arbeit der AfD zu behindern, mit entschlossenem Vorgehen beantwortet wird. Zwar räumte er ein, dass viele aktuelle Abteilungs- und Referatsleiter fachlich kompetent seien – politische Loyalität werde bei Personalentscheidungen jedoch keine Rolle spielen. Die Partei will verhindern, dass die Bürokratie ihre Politik nach einem Machtwechsel ausbremst.
Das Ausmaß der geplanten Veränderungen ist beträchtlich: Zwischen 150 und 200 Stellen in der Landesverwaltung könnten neu besetzt werden, um den Einfluss der AfD tief in die öffentlichen Strukturen hineinzutragen.
Sollte die AfD die Wahl gewinnen, will sie zügig mit der Umgestaltung der sachsen-anhaltinischen Verwaltung beginnen. Der Fokus auf die Besetzung Schlüsselpositionen und die Auflösung bestimmter Behörden unterstreicht den Willen der Partei, ihre Politik ohne internen Widerstand durchzusetzen. Ob diese Pläne Realität werden, hängt vom Ausgang der Wahl ab.






