09 May 2026, 04:30

Alabali-Radovan will syrische Diaspora stärker in Wiederaufbau einbinden

Ein Plakat mit einer Karte von Syrien und Daten zu Binnenflüchtlingen aufgrund von Gewalt, begleitet von erklärendem Text und Grafiken.

Alabali-Radovan will syrische Diaspora stärker in Wiederaufbau einbinden

Entwicklungsministerin Alabali-Radovan plädiert für engere Zusammenarbeit mit syrischen Diaspora-Gemeinden

Bundesentwicklungsministerin Svenja Reem Alabali-Radovan hat sich für eine stärkere Einbindung der syrischen Diaspora in Deutschland ausgesprochen. Bei einer Veranstaltung zum Jubiläum der Initiative „Neuer Aufbruch für Syrien“ betonte sie die zentrale Rolle der Gemeinschaften beim Wiederaufbau Syriens sowie bei ihrer eigenen Integration in Deutschland. Gleichzeitig nahm sie Stellung zu den aktuellen Debatten über Abschiebungen, die in den Communities zunehmend Besorgnis auslösen.

Viele Teilnehmer:innen der Veranstaltung hoben ihre fortlaufenden Bemühungen für den Wiederaufbau Syriens hervor und berichteten zugleich von ihren Erfolgen bei der Integration in die deutsche Gesellschaft. Die Ministerin würdigte diese Beiträge als unverzichtbar – sowohl für Syrien als auch für Deutschland.

Alabali-Radovan kritisierte die jüngsten Diskussionen über mögliche Abschiebungen von Syrer:innen scharf. Solche Debatten würden unnötige Verunsicherung in den Gemeinschaften schüren, so die Ministerin. Stattdessen forderte sie einen Fokus auf Zusammenarbeit und verwies darauf, dass Syrer:innen seit Langem aktiv am Wiederaufbau ihres Heimatlandes mitwirkten.

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Als konkreten Schritt schlug die Ministerin vor, das Know-how der Diaspora stärker in die deutsche Entwicklungszusammenarbeit einzubinden. Damit solle nicht nur die Kooperation gestärkt, sondern auch die Fachkenntnisse und Erfahrungen syrischer Gemeinschaften gezielt genutzt werden.

Die Veranstaltung unterstrich die Bedeutung syrischer Beiträge – sowohl für den Wiederaufbau ihres Landes als auch für die deutsche Gesellschaft. Mit ihren Äußerungen setzte Alabali-Radovan ein klares Signal gegen Abschiebedebatten und für praktische Partnerschaften. Künftige Politiken könnten nun eine intensivere Einbindung der Diaspora in Entwicklungsprojekte vorsehen.

Quelle