09 May 2026, 08:29

Großübung in Bad Schwalbach testet Katastrophenmanagement mit 350 Einsatzkräften

Zwei Feuerwehrleute in Schutzausrüstung sprühen Wasser auf eine rauchgefüllte Wand, mit einer Tafel und verstreuten Gegenständen in der Nähe.

Großübung in Bad Schwalbach testet Katastrophenmanagement mit 350 Einsatzkräften

Großübung in Bad Schwalbach: Einsatzkräfte testen Katastrophenmanagement

Am Donnerstag findet in Bad Schwalbach eine großangelegte Notfallübung statt. Dabei wird erprobt, wie gut lokale Rettungskräfte mit einem schweren Verkehrsunfall unter Beteiligung gefährlicher Stoffe umgehen. Rund 350 Einsatzkräfte und Teilnehmer werden an der Simulation beteiligt sein.

Die Übung dauert von 9:00 Uhr bis etwa 12:30 Uhr in der Nähe des Gewerbegebiets „Ober der Hardt“. Das Szenario sieht einen Verkehrsunfall mit einem gefährlichen Stoffaustritt und mehreren Verletzten vor. Um die Situation realistischer zu gestalten, wird farbiger Rauch eingesetzt.

Öffentliche Straßen bleiben zwar befahrbar, doch die Behörden raten davon ab, die Umfahrung des Gewerbegebiets über die „Alte Bäderstraße“ zu nutzen. Anwohner sollten mit vermehrtem Einsatzfahrzeugverkehr in der Umgebung rechnen. Die Behörden versichern, dass von der Übung keine Gefahr für die Bevölkerung ausgeht.

Der Rheingau-Taunus-Kreis organisiert die Übung, um die Einsatzbereitschaft und die Zusammenarbeit verschiedener Rettungsdienste zu überprüfen. Feuerwehrleute, Rettungssanitäter, Polizei und andere Behörden werden im Rahmen der Simulation zusammenarbeiten.

Ziel der Übung ist es, die Reaktionszeiten und das Teamwork der lokalen Einsatzkräfte zu verbessern. Im Anschluss werden die Organisatoren die Leistungen der Teams auswerten. Die Ergebnisse könnten künftige Ausbildungsmaßnahmen und Notfallpläne in der Region prägen.

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