Bahnbrechende Start-ups beim Green Space Summit in Baden-Württemberg geehrt
Sabrina RoskothBahnbrechende Start-ups beim Green Space Summit in Baden-Württemberg geehrt
Mehrere innovative Start-ups bei Green Space Start-up Summit in Baden-Württemberg ausgezeichnet
Beim Green Space Start-up Summit in Baden-Württemberg wurden mehrere vielversprechende Jungunternehmen prämiert. Die vom Business Incubation Centre der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) ausgerichtete Veranstaltung würdigte Projekte aus den Bereichen Nachhaltigkeit, Logistik und Raumfahrttechnologie. Zu den Gewinnern zählten Unternehmen, die Drohnen, künstliche Intelligenz (KI) und Blockchain einsetzen, um reale Herausforderungen zu lösen.
Den Copernicus Masters Award erhielt SciNrgy für seine Datenplattform, die Satellitenbilder auswertet, um den Zugang zu erneuerbaren Energiequellen zu analysieren. Den zweiten Platz in dieser Kategorie sicherte sich Seqana mit einer Software zur Berechnung des individuellen CO₂-Fußabdrucks. Ebenfalls ausgezeichnet wurde das Aufforstungsprojekt Carbon Monitoring.
In der Kategorie Galileo Masters setzte sich das Stuttgarter Start-up Sam-Dimension durch, das Drohnen und KI nutzt, um Unkraut auf landwirtschaftlichen Flächen zu identifizieren. Den zweiten Platz belegte Covadonga mit einem radargestützten System zur Ortung von Schiffen auf See. Den dritten Rang erreichte Match Rider, eine Plattform, die Gemeinden und Unternehmen bei der Erstellung maßgeschneiderter Logistiknetzwerke unterstützt.
Den Investors Award gewann Xylene, ein Unternehmen, das blockchainbasierte Nachverfolgung von Waren anbietet. Auf dem zweiten Platz landete SwarmLogistics, ein Logistiksystem speziell für Lkw. Das Publikum zeichnete Klaus Space Transportation für die Entwicklung eines wiederverwendbaren Fallschirmsystems für Raketenstufen mit dem Audience Award aus.
Die Auszeichnungen unterstreichen die wachsende Bedeutung von raumfahrtgestützten Daten und grüner Technologie für wirtschaftliche Lösungen. Die prämierten Start-ups erhalten nun mehr Sichtbarkeit und potenzielle Fördergelder, um ihre Projekte weiterzuentwickeln. Der Gipfel festigte Baden-Württembergs Position als führender Standort für Innovation in den Bereichen Raumfahrt und Nachhaltigkeit.






