Berliner Hockeyspieler zwischen Triumph und Rückschlägen auf internationaler Bühne
Sabrina RoskothBerliner Hockeyspieler zwischen Triumph und Rückschlägen auf internationaler Bühne
Vier in Berlin geborene Hockeyspieler waren kürzlich bei internationalen Wettkämpfen im Einsatz. Während die deutsche Frauenmannschaft sich einen Platz in der Weltspitze sicherte, hatte das Männerteam mit Herausforderungen zu kämpfen.
Die deutsche Frauen-Hockeynationalmannschaft qualifizierte sich mit einem 2:1-Sieg gegen China am Donnerstag für die Elite-Division der Weltmeisterschaft. Kapitänin Linnea Weidemann führte ihre Mannschaft anschließend zu einem 5:1-Erfolg gegen dieselben Gegnerinnen und beendete das Turnier mit vier aufeinanderfolgenden Heimsiegen auf Platz fünf. Sie ist die einzige der vier Berlinerinnen, die noch immer in der Hauptstadt spielt.
Thies Prinz, Kapitän des Männerteams, musste sich im Finale der FIH Pro League mit seinem Team Spanien mit 2:5 geschlagen geben. Das Spiel fand bei extremer Hitze statt, die Temperaturen stiegen auf über 40 Grad Celsius. Die Männer belegten insgesamt den sechsten Platz und wollen sich nun bis zur nächsten WM-Teilnahme steigern.
Lena Micheel und Johannes Große sind inzwischen nach Hamburg gewechselt. Thies Prinz hingegen bleibt vorerst in der niederländischen Hoofdklasse und hat eine schnelle Rückkehr nach Berlin ausgeschlossen.
Die Frauenmannschaft hat ihre WM-Position mit starken Leistungen gesichert. Das Männerteam muss sich nun auf eine Leistungssteigerung für künftige Turniere konzentrieren. Alle vier Berliner Sportler setzen ihre Karrieren an unterschiedlichen Orten fort.
