29 June 2026, 18:59

Bundespolizei droht 2023 der Totalausfall ihrer Körperkameras

Bahnhofssicherheit - Bundespolizei leidet unter Bodycam-Mangel

Bundespolizei droht 2023 der Totalausfall ihrer Körperkameras

Bundespolizei droht 2023 der Ausfall von Körperkameras

Die deutsche Bundespolizei könnte im kommenden Jahr ohne funktionierende Körperkameras dastehen. Ein Ausschreibungsverfahren für neue Geräte ist kürzlich gescheitert, sodass Beamte Gefahr laufen, ein wichtiges Arbeitsmittel zu verlieren. Die Knappheit könnte schwerwiegende Folgen für den Polizeieinsatz haben.

Ursprünglich waren 5 Millionen Euro für den Kauf von 2.500 neuen Körperkameras vorgesehen, mit einer Option auf weitere 1.500 Geräte. Doch zusätzliche Anforderungen – darunter austauschbare Akkus – machten das Angebot für Lieferanten weniger attraktiv. In der Folge scheiterte das Verfahren, und es wurden keine neuen Kameras beschafft.

Der aktuelle Hersteller hat angekündigt, die Unterstützung für die bestehenden Modelle einzustellen. Polizeigewerkschaften waren über diese Entwicklung informiert, konnten die Situation jedoch nicht abwenden. Nun hoffen die Behörden, dass der Lieferant die Betreuung verlängert – was allerdings mit erheblichen Mehrkosten verbunden wäre.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Körperkameras sind für die Beamten mittlerweile unverzichtbar. Sie helfen, Konflikte in Bahnhöfen und anderen öffentlichen Räumen zu entschärfen. Zudem liefern die Geräte wichtige Beweismittel in Strafverfahren, sodass ihr Fehlen einen schweren Rückschlag bedeuten würde.

Ohne eine schnelle Lösung könnten die Beamten 2023 ohne einsatzfähige Körperkameras auskommen müssen. Das Bundesinnenministerium steht unter Druck, einzugreifen und die Krise zu lösen. Eine Verlängerung der Unterstützung für die aktuellen Kameras bleibt eine teure, aber mögliche Übergangslösung.

Quelle